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FC HEIDEN: Gerade noch am Super-Gau vorbeigeschrammt

Es war eine Saison wie ein Albtraum, wenigstens endete sie nicht im Abstieg in die 5. Liga.
Lukas Alder

Auf der Häädler Gerbe ging am letzten Wochenende eine Saison zu Ende, von der die Vorderländer im letzten Sommer nicht ansatzweise zu «albträumen» befürchtet hatten. Geträumt wurde von den vorderen Tabellenplätzen, Realität wurde ein nervenaufreibendes Fussballjahr als Abstiegskandidat.

Nachdem die Saison mit einer Cup-Überraschung gegen Drittligist Fortuna verheissungsvoll begonnen hatte, war die Ernüchterung nach der ersten Saisonhälfte umso grösser. Mit mickrigen acht Punkten grüssten die Vorderländer vom Tabellenende und fragten sich dabei selbst, wie das möglich war.

Sechs Torhüter kamen letzte Saison zum Einsatz

Die Gründe für den kollektiven Tiefflug sind vielfältig wie bekannt. Das Verletzungspech blieb den Gerbe-Kickern ebenso treu wie das grosszügige Auslassen bester Tormöglichkeiten. Konstanz in Form einer Stammformation kam dadurch kaum auf – stattdessen kamen nebst Se­nioren, Junioren und Spielern der zweiten Mannschaft auch sechs (!) verschiedene Torhüter bis Saisonende zum Handkuss.

Nach vier Punkten aus vier Rückrundenbegegnungen gastierten die Gerbe-Kicker beim FC Bühler. Auf rutschigem Geläuft zeigten sie einen blutleeren Auftritt, ehe sie durch eine Schiedsrichterverletzung von einer drohenden Pleite erlöst wurden. Es war der Zeitpunkt, der die FCH-Verantwortlichen zum Umdenken bewog. Der glücklose Cheftrainer René Pratter musste sein Amt räumen und wurde durch ein Quartett um Vorgänger Reto Boller ersetzt. «Wenn wir den Trainer wechseln, dann müssen wir es jetzt tun», liess Präsident Hans­peter Giezendanner vor der ersten Partie nach der Ära Pratter verlauten.

Die Wende zum Guten kam nach dem Trainerwechsel

Gegen den absolut überlegenen Aufsteiger Speicher gab es erwartungsgemäss noch keine Punkte. Danach erspielten sich die so oft gescholtenen Vorderländer aber satte zwölf Zähler aus den letzten fünf Spielen. Der Ligaerhalt wurde dabei in einer wahren Finalissima gegen die Diepoldsauer Reserven fixiert.

Die Mannschaft, von deren Talent sie in Heiden nach wie vor überzeugt sind, konnte den Super-Gau in Form von zwei 5.-Liga-Mannschaften gerade noch abwenden. Für die kommende Saison lassen sich die Verantwortlichen noch nicht gross in die Karten blicken. Klar ist, dass ein Grossteil der Spieler für eine weitere Spielzeit zugesagt hat.

Unklar ist derweil noch, wer die Mannschaft trainieren wird. In Heiden machen sie aber kein Geheimnis daraus, dass künftig wieder ruhigere Gewässer angesteuert werden sollen. Konkret bedeutet dies: Tabellenmittelfeld – also im Bereich des schliesslich erzielten siebten Platzes. Allerdings exklusive Abstiegssorgen.

Lukas Alder

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