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FC DIEPOLDSAU-SCHMITTER: Die Abgeschlagenen hoffen auf ein Wunder

Erst ein Punkt auf dem Konto, neun Zähler Rückstand. Die Hoffnung lebt aber.
Gerhard Huber

Das absurd anmutende herbstliche Laientheater in Diepoldsau mit zahlreichen knappen Niederlagen, mit einer überraschenden Trainerentlassung und zuletzt plan- und lustlosem Gekicke scheint vorbei zu sein.

Nachdem die alten Strukturen – ob absichtlich oder unabsichtlich – eingerissen wurden und nachdem einige Unruheherde das Team verlassen haben, haben die Verantwortlichen reagiert und alles getan, um für die Rückrunde ein kompetitives Kader zusammenzustellen.

Das Beste aus dem Team herausholen

Mit Misko Rankovic wurde ein erfahrener Trainer engagiert. Ein Fachmann, der mit Widnau in Interregio-Zeiten gezeigt hat, dass er das Beste aus einem Team herausholen kann. Die beiden glück- und erfolglosen Interims-Spielertrainer Dursun Karatay und Manuel Fisch sind weg. Auch Sturmtalent Noah Thönig, der im Herbst noch vier Tore erzielt hatte, hat die Rheininsel in Richtung Widnau verlassen. Ahmet Cetinkaya wird sich wieder für St. Margrethen in die Fussballschlachten werfen. Innenverteidiger Aaron Zellweger hat – jedenfalls für den Moment – seine Fussballschuhe an den Nagel gehängt. «Diese Abgänge sind sehr bedauerlich», sagt Rankovic, «gut ist aber, dass Spieler, die Unruhe gesät haben, weg sind.» Jetzt herrsche in Diepoldsau ein prima Klima mit gutem Trainingsbesuch viermal in der Woche: «Während die anderen Mannschaften gut eingespielt sind, müssen wir sieben, acht neue Spieler integrieren.»

Das Schlusslicht muss ein halbes Team integrieren

Es war keine einfache Situation für den neuen Sportchef Adrian Spirig, der fünf der besten Spieler ersetzen und gleichzeitig das Kader verbreitern musste. In enger Zusammenarbeit mit Rankovic scheint ihm dieses Vorhaben gelungen zu sein.

Nedad Krstic von SW Bregenz ist als Vorbild für die Jungen gedacht. Mit den im Rheintal bekannten Spielern Ali Jusefi, Giuliano Aloi und Trainersohn Igor Rankovic sollen Mittelfeld und Offensive verstärkt werden. «Und Dejan Jevtic, mit dem ich schon in Widnau gearbeitet habe, und Filip Jovicic werden die Innenverteidigung besetzen», sagt Rankovic. Dazu kommen Aldin Sulejmanagic vom SK Meiningen und Gianluca Di Lorenzo von den eigenen Junioren.

«Wir können auf diesem Team aufbauen, auch wenn wir kommendes Jahr in der 3. Liga spielen sollten. Die Rückrunde wird sehr schwer. Aber wir werden uns nicht nachsagen lassen, nicht alles probiert zu haben, um den Klassenerhalt zu schaffen.»

Gerhard Huber

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