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FC DIEPOLDSAU-SCHMITTER: Das Jahr der jungen Wilden

Die Rheininsler steigen als erstes Rheintaler Fanionteam seit Au-Berneck und St. Margrethen vor zwei Jahren in eine höhere Liga auf. Damals war Diepoldsau abgestiegen, die zwei Jahre in der 3. Liga hat der Verein genutzt, um sich besser aufzustellen.
Gerhard Huber
Der FC Diepoldsau-Schmitter nutzte die vergangenen zwei Jahre in der 3. Liga, um eine junge Mannschaft aufzubauen, die in der nächsten Saison wieder in der höchsten Ostschweizer Regionalliga angreift. (Bild: pd)

Der FC Diepoldsau-Schmitter nutzte die vergangenen zwei Jahre in der 3. Liga, um eine junge Mannschaft aufzubauen, die in der nächsten Saison wieder in der höchsten Ostschweizer Regionalliga angreift. (Bild: pd)

Gerhard Huber

Schlusspfiff am vergangenen Samstag auf der Rheinauen. Der FC Rüthi konnte im letzten Spiel des Jahres mit 3:0 besiegt werden. Ein passender Abschluss einer erfolgreichen Saison zum Feiern.

Denn nach zwei Jahren in der 3. Liga haben es Trainer Engelbert Hutter und seine Spie­- ler geschafft: Wiederaufstieg in die zweite Liga. Allerdings nur als Gruppenzweiter, weil Gruppensieger Besa St. Gallen wegen fehlender Nachwuchsförderung nicht in die höchste Regionalliga aufsteigen darf.

Rückkehr zu einheimischen Spielern

Rückblick: In der 2.-Liga-Saison 2013/14, damals noch unter Langzeittrainer Roman Hafner, wurde im Winter aufgeräumt. Ein neues Vereinskonzept sah die Rückkehr zu einheimischen Spielern vor. Von allen Spielern und Trainern, die dieses Konzept nicht mittragen wollten, darunter auch Coach Hafner, hat man sich in einem schmerzhaften Prozess nicht ohne Nebengeräusche getrennt.

Diesem Vorgehen musste in der folgenden Saison Tribut gezollt werden. Das junge Team war überfordert. Trainer Adrian Zellweger wurde kurz vor Ende der Vorrunde durch Engelbert Hutter abgelöst. Es folgte der Abstieg. Aus heutiger Sicht das Beste, das damals passieren konnte. In der 3. Liga hatten die Rheininsler Zeit, junge Spieler aus dem eigenen Nachwuchs einzubauen, und Erfahrungen sammeln zu lassen. Und der Ur-Diepoldsauer Engelbert Hutter, Pädagoge im Zivilberuf, war als Trainer der richtige Mann am richtigen Ort.

Dazu kam vor zwei Jahren der «Goldgriff» mit Dursun Karatay. Ein uneitler Ex-Profi, ein erfah­rener und in vielen Fussballschlachten gestählter Offensivkünstler. Gleichzeitig geniales Schlitzohr beim Torabschluss und grossartiger Lehrmeister und Führungsspieler, der dann auch noch als Co-Trainer sein Wissen an die «wild boyz» weitergegeben hat. Und hinten hält der 1.-Liga-erfahrene Manuel Fisch die Defensive zusammen.

Mit bescheidenen Zielen in die Saison gestartet

Im letzten Sommer startete Diepoldsau-Schmitter noch mit bescheidenen Zielen in die Saison. Der fünfte Platz sollte es in den Augen der Verantwortlichen werden. Die Mannschaft sollte sich weiter finden und Erfahrung sammeln. Das nennt man Tiefstapeln. Doch bald musste, konnte, durfte dieses Saisonziel korrigiert werden.

In der Winterpause auf dem ersten Rang liegend, verriet Trainer Hutter: «Das Team will den Aufstieg. Und dieser ist auch möglich.» Dann zeigten die Rhein­insler in der Rückrunde, dass sie auch schlecht gestaltete Spiele mit Punktgewinnen beenden konnte. Kuster & Co. erholten sich sofort von der 1:4-Auftaktschlappe in Schaan, feierten zwei Siege gegen Wittenbach und Widnau II. Darauf folgte eine vier Spiele dauernde Serie von Un­entschieden, während Besa die Tabellenspitze übernahm und bis zum Schluss nicht mehr hergab.

Diepoldsauer Schlussfurioso mit vier Siegen

In einem Schlussfurioso gelangen noch vier Siege, mit denen sich die Rheininsler endgültig den zweiten Rang sicherten. Jenen zweiten Platz, der letztlich zum Aufstieg genügt. So können die jungen Wilden Yves Kuster, Cyril Dietsche, Raffael Bucheli, Fabian Besserer, Noah Thönig und wie sie alle heissen in der kommenden Saison ihr Talent in einer höheren Klasse beweisen.

Dann hoffentlich auch wieder mit Stammgoalie Florin Wetter, zuletzt von Ersatzgoalie Stefan Eggenberger bestens vertreten, der nach seinem Anfang April erlittenen Schien- und Wadenbeinbruch im Herbst wieder ins Geschehen eingreifen wird.

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