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«Fausto» zurück bei Widnau

Der Schweizer Top-Faustballer Cyrill «Fausto» Schreiber aus Walzenhausen verlässt seinen brasilianischen Verein Novo Hamburgo und wird ab der Feldsaison 2013 die Bälle in der Nationalliga A wieder für Faustball Widnau schlagen.
Conrad Aschwanden
Cyrill Schreiber zieht es zurück an den Rhein. (Bild: Conrad Aschwanden)

Cyrill Schreiber zieht es zurück an den Rhein. (Bild: Conrad Aschwanden)

FAUSTBALL. Schon als Jugendlicher spielte der bald 29-Jährige kurz in Widnau. Dann wechselte Cyrill Schreiber für zwei Jahre nach Diepoldsau. Als sein Vater Huldi in Widnau das Traineramt übernahm, kehrte Fausto um die Jahrtausendwende wieder über den Rhein zurück.

Aufbau mit Widnau

Ab 2000 baute sich der damals 16-jährige Maurerlehrling zum heutigen Weltklassespieler auf, und um ihn herum bildete der Widnauer Traditionsverein mit seinem begeisterten Umfeld eine starke Mannschaft. In dieser Zeit holte Schreiber mit seinen Teamkollegen je fünf Meistertitel in der Halle und auf dem Feld sowie sechs Siege im Schweizer Cup. International gelang ihm mit dem Verein ein Sieg im Hallen-Europacup, und erstmals gewann die Schweiz den Europameistertitel.

Schreiber wechselte 2007 in die Nationalliga B zur Spielgemeinschaft Appenzeller Vorderland, die sich aus Spielern von Heiden und Walzenhausen zusammensetzte. Das Team schaffte 2008 zwar den Aufstieg in die NLA, löste sich jedoch auf. «Fausto» blieb dem Appenzellerland treu und setzte seine Laufbahn beim STV Schwellbrunn fort. Mit ihm dominierten die Hinterländer die Schweizer Faustball-Szene und holten sich zwei Meistertitel.

Höhepunkte als Brasilianer

Es begann die Zeit, wo der immer stärker spielende Schlagmann den Herbst jeweils in Brasilien verbrachte. Als Südamerika-Meister 2009 und 2011 war sein Verein Novo Hamburgo jeweils für das Weltcup-Finale vom folgenden Jahr gegen den Europa-Cupsieger qualifiziert. Und beide Male siegten die Brasilianer mit Cyrill Schreiber als Hauptangreifer.

So auch vor einem Monat, womit der 74-fache Nationalspieler nach dem Europameistertitel im August einen weiteren grossen Erfolg in diesem Jahr feiern konnte. Zurzeit weilt er noch in Südamerika, wird aber gegen Ende des Jahres in die Schweiz zurückkehren und zu Faustball Widnau wechseln.

Drei-Jahres-Projekt

Bei den Rheintalern wird er ab der Feldsaison 2013 als Spieler wieder in der Schweizer Meisterschaft mitwirken. Er bildet dabei einen wichtigen Punkt im Zukunftsprojekt, das auf drei Jahre ausgerichtet ist und unter der Leitung von Trainer Kurt Sieber steht. Die beiden kennen sich seit Jahren und haben zusammen sowohl bei Faustball Widnau als auch in der Nationalmannschaft gespielt.

Besonders sollen junge Talente gefördert und weiter nach vorne gebracht werden. Dazu bilden die Widnauer eine Trainingsgemeinschaft mit dem STV Walzenhausen. Die Vorderländer verfügen über eine aufstrebende, ganz junge Mannschaft. Diese wird, wenn immer möglich, von Cyrill Schreiber trainiert und gecoacht. Nach eigenen Aussagen freut er sich auf die neue Aufgabe.

Bis in drei Jahren soll zudem das neue Widnauer Team aus jungen Spielern gebildet sein, um in der höchsten Liga zu bestehen. Denn noch immer ist man in Widnau auf eine Besonderheit mit Recht stolz: Faustball Widnau ist als einzige Mannschaft seit der Einführung der Nationalliga-Meisterschaft (Feld 1966 – Halle 1975) stets in der NLA vertreten.

Im Weiteren ist mit diesem Projekt die Hoffnung verbunden, dass ein Ruck durch den ganzen Verein und sein Umfeld geht.

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