Faustballer trotzten dem Regen

Seit bald drei Jahrzehnten führt die Männerriege des SV Diepoldsau-Schmitter das Faustball-Grümpelturnier durch. Das Team «Vier gegen Gabi» ist Sieger des Grümpelis, bei dem nebst Anfängern auch Nationalspieler zugegen waren.

Mäx Hasler
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Gabi Kirschner vom Siegerteam.

Gabi Kirschner vom Siegerteam.

Faustball. Am Freitagabend beteiligten sich 16 Teams am beliebten Plauschturnier. Aufgeteilt waren diese in vier Gruppen, in denen sich die Teams «Vier gegen Gabi», «Lässer», «Hollarrö & Diarröö» und die «Wideströssler» an die Spitze setzten.

Die meisten Gruppen waren bunt gemischt mit Schülern, Frauen und Profis. Es standen aber auch Nationalspieler auf dem Platz. Zum Beispiel Lukas Lässer, zweiter Schläger der Schweizer Nationalmannschaft, Juliano Fortuno vom brasilianischen Nationalteam oder Christian Lässer von der U21. Jüngster Spieler war der neunjährige Arno Frei, der sich zwischen den Nationalhelden ganz gut geschlagen hat. Die Nati-Spieler hielten sich aber mit ihren Schmetterbällen mehrheitlich zurück, ausser, wenn es mal Mann gegen Mann ging. Man überliess das Feld mehr oder weniger den Anfängern.

Spass im Mittelpunkt

Wie bei Fussball-Grümpelis gab es auch hier technische Kabinettstücke und auch Verrenkungen zu sehen, welche die Zuschauer zum Staunen und Lachen brachten.

Mit Herzblut gespielt

Am besten gespielt hat das Team «Vier gegen Gabi (Kirschner)», das im Halbfinal gegen «Hollarrö & Diarröö» 9:7 gewann und sich im Final gegen «Lässer» mit 9:8 durchsetzte. Den kleinen Final gewannen die «Wideströssler gegen «Hollarrö & Diarröö» 10:8. Publikumsliebling war aber das Team «Kappensand» mit den drei jüngsten Spielern Lukas, Arno Frei und Silas Zellweger, die sich mit viel Herzblut in die Herzen der Zuschauer spielten. Die Akteure liessen sich die gute Launen auch nicht vom Regenwetter verderben.

Die eindeutigen Publikumslieblinge: Arno und Lukas.

Die eindeutigen Publikumslieblinge: Arno und Lukas.

Volle Konzentration auf den Faustball. (Bilder: Mäx Hasler)

Volle Konzentration auf den Faustball. (Bilder: Mäx Hasler)