Wegen Corona: Faustballer von Diepoldsau und Widnau bestreiten eine Saison mit halbem Programm

Die NLA-Faustballer von Diepoldsau und Widnau können aufatmen: Die verkürzte Meisterschaft beginnt am 27. Juni. Der Finalevent wird am 5./6. September in Widnau durchgeführt.

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Eigentlich hätte die Meisterschaft bereits im Mai beginnen sollen.

Eigentlich hätte die Meisterschaft bereits im Mai beginnen sollen.

Symbolbild: Imago

Nach den aktuellen Corona- Lockerungen des Bundesrats ist klar, dass es in diesem Sommer doch noch eine Schweizer Meisterschaft im Faustball geben wird. Aufgrund der Verzögerung – eigentlich hätte die Meisterschaft bereits Anfang Mai beginnen sollen – wird jedoch bei den Männern in der Nationalliga A und in der Nationalliga B lediglich eine einfache Runde gespielt. Das heisst, alle Teams spielen nur einmal gegeneinander, statt wie üblich zweimal. Dies hat zur Folge, dass es sowohl in der Nationalliga A als auch in der Nationalliga B vier Spieltage geben wird, an denen sich jeweils drei Teams messen.

Es gibt einen Meister sowie Auf- und Absteiger

Gespielt wird am 27. Juni, 4. Juli, 22. August und 29. August. Der Finalevent vom 5./6. September wird wie geplant in Widnau ausgetragen. Allerdings werden in diesem Jahr bei den Männern sechs statt vier Teams am Finalturnier teilnehmen. Die beiden erstplatzierten Equipen der Qualifikation stehen direkt im Halbfinal, während die Mannschaften auf den Plätzen drei bis sechs in zwei Viertelfinalpartien die weiteren Halbfinalisten ermitteln.

Ebenfalls klar ist, wie die Auf- und Absteiger ermittelt werden. Das Schlusslicht der von neun Teams bestrittenen NLA-Vorrunde bestreitet eine Barrage mit den beiden aufstiegsberechtigten Erstplatzierten aus den NLB-Gruppen Ost und West. Der Sieger der Barrage spielt in der nächsten Saison in der Nationalliga A, die anderen zwei Teams in der Nationalliga B. Die beiden letztklassierten Teams aus der Nationalliga B Ost und West steigen direkt in die 1. Liga ab. Die bestplatzierten aufstiegsberechtigten Teams aus der 1. Liga steigen in die Nationalliga B auf.

Modus der Frauen-NLA noch nicht bekannt

«Wir sind sehr froh, dass wir den Meisterschaftsbetrieb Ende Juni wieder aufnehmen können. Es ist wichtig für den Faustballsport in der Schweiz und für die internationalen Vereinswettbewerbe im kommenden Jahr, dass wir eine zählende Meisterschaft mit Meistern sowie Auf- und Absteigern haben», sagt Franco Giori, Zentralpräsident von Swiss Faustball. Bald wird auch entschieden, in welchem Format die Meisterschaft der Frauen ausgetragen wird. (pd)