FAUSTBALL: Walzenhausen ist weiter

Walzenhausen erholte sich von der Pleite der letzten Meisterschaftsrunde und siegt ohne ihren Spielertrainer Cyrill Schreiber im Cup mit 5:2 Sätzen gegen Affeltrangen.

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Lukas Züger trug mit seinen druckvollen Angaben wesentlich zum Sieg bei. (Bild: Mario Cibien)

Lukas Züger trug mit seinen druckvollen Angaben wesentlich zum Sieg bei. (Bild: Mario Cibien)

Die Appenzeller stehen somit nach diesem Sieg im 1/8-Final des Schweizer Cups. Gegner wird der Sieger aus der Begegnung der 1.-Liga-Mannschaft Wollerau und dem NLA-Team aus Oberent­felden sein.

Weil die Appenzeller einer höheren Spielklasse angehören, startete das NLB-Heimteam STV Affin jeden Satz mit zwei Bällen Vorsprung.

Vorderländer mit furiosem 4:0-Start

Nach der eingesteckten Null­runde vom letzten Samstag war allen Vorderländern klar, dass £die Mannschaft eine 180-Grad-Wende machen muss, um weiter in der höchsten Schweizer Faustballliga bestehen zu können. Und die Wende wurde gemacht. Die jungen Vorderländer, ohne ih­- ren bewährten Angreifer Cyrill Schreiber, starteten furios ins Spielgeschehen. Der Abwehr von Walzenhausen gelang es nahezu, alle Bälle der Gegner zu entschärfen und ihre Angreifer in optimale Schlagpositionen zu bringen, die darauf nach Belieben punkteten. So führten die jungen Vorderländer schnell mit 4:0 Sätzen die Partie an.

Aus Konzentrationstief herausgeholt

In Satz Nummer fünf liess die Konzentration der Appenzeller nach. Sie verschliefen den Start komplett und bekamen zu spüren, dass zwei Bälle Vorsprung doch nicht so wenig ist. Die Jungs rafften sich darauf wieder zusammen und kämpften sich bis auf wenige Bälle zum Ausgleich hin, vermochten jedoch nicht mehr, das Blatt zu wenden und mussten diesen Satz dem kämpferischen Gegner überlassen. Folglich kam sichtlich Nervosität auf. Die jungen Spieler von Walzenhausen waren nicht in der Lage, mit dem verlorenen Satz abzuhaken und setzten sich somit zu sehr unter Druck. Resultat davon war, dass man diesen Satz auch nicht für sich entscheiden konnte. Coach Rolf Schmid fand darauf die richtigen Worte, um sein Team wieder zu motivieren und aus dem Tief zu bringen, denn die Mannschaft stand nun stabil und spielte abgeklärt, wie es zu Beginn der Partie der Fall gewesen war. Somit konnten sie das Spiel mit 5:2 Sätzen schliesslich für sich ver­buchen und zufrieden mit der erbrachten Leistung den Heimweg antreten. (jes)