FAUSTBALL: Vier Punkte für Widnau

Mit zwei glanzlosen Siegen gegen Oberentfelden und Elgg-Ettenhausen verbessert sich Widnau auf den dritten Platz.

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Jan Meier (links) konnte nach seiner Schulterverletzung wieder spielen, sein Zusammenspiel mit Mario Kohler klappte. (Bild: ek)

Jan Meier (links) konnte nach seiner Schulterverletzung wieder spielen, sein Zusammenspiel mit Mario Kohler klappte. (Bild: ek)

Somit trifft Widnau im Halbfinal am nächsten Samstag auf Nachbar Diepoldsau.

Die Vorbereitung auf die Quali-Schlussrunde war alles andere als optimal: Einige Spieler plagten sich mit Verletzungen herum und dann fiel auch noch das Abschlusstraining ins Wasser. Erfreulich war, dass in Oberentfelden alle Spieler wieder einsatz­bereit waren. So fehlte nur Gian Kunz, der in der zweiten Mannschaft aushalf.

Widnau findet unter Druck wieder zu seinem Spiel

Widnau hatte auf dem schwierigen Terrain den Nachteil, dass Gegner Elgg-Ettenhausen schon auf dem Platz spielen durfte. Entsprechend harzig verlief der Startdurchgang. Immer wieder mussten versprungene Bälle aufgegeben werden. Auch nach dem knapp verlorenen ersten Satz lief der Widnauer Motor nicht richtig rund. Trotzdem gelang es den Rheintalern, den wichtigen zweiten Durchgang für sich zu entscheiden.

Dann drehte Elgg aber auf. Seine Defensive machte in dieser Phase keine Fehler und brachte Widnaus Servicespieler Fontoura zum Verzweifeln. Dadurch konnte der Gegner seine Angreifer immer wieder in gute Abschlusspositionen bringen. So resultierte ein denkbar klares 3:11 – und Widnau stand mit dem Rücken zur Wand.

Wie oft, wenn die Widnauer unter Druck geraten, konnten sie den Hals aus der Schlinge ziehen. Zum richtigen Zeitpunkt funktionierte das Zusammenspiel der ganzen Mannschaft wieder besser. Vor allem der Defensive gelangen wichtige Aktionen. Mit zwei klaren Satzerfolgen rettete sich Widnau über fünf Sätze zum Sieg.

Taktische Umstellungen helfen gegen Gastgeber

Gegen Oberentfelden startete Widnau deutlich besser. Die frühe Führung konnten die Rheintaler zum 11:6 ausbauen. Mit ­sagenhaften Defensivaktionen spielten sich die Aargauer danach in einen Rausch und rangen Widnau einen Satz mit 11:8 ab.

Widnau konnte nach taktischen Änderungen in der Defensive wieder besser mithalten und entschied den dritten Durchgang knapp in der Verlängerung für sich. Mit einem weiteren, diesmal ungefährdeten Satzerfolg sicherten sich die Favoriten die letzten beiden Zähler aus der Qualifikation.

Im Halbfinal trifft Faustball Widnau auf Diepoldsau. Um gegen den Nachbarn zu bestehen, müssen die Widnauer an Konstanz zulegen. (kom)

Widnau: Mario Kohler, Kevin Kohler, Domenic Fehle, Juliano Fontoura, Jan Meier, Yanick Linder.

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