FAUSTBALL: Schreiber strebt «Final Four» an

Mit Spielertrainer Cyrill «Fausto» Schreiber und gegenüber der Hallensaison wieder mit Stefan Fehle tritt der STV Walzenhausen zu seiner zweiten NLA-Saison an.

Yves Solenthaler
Drucken
Teilen

Auch der frühere Diepoldsauer Jérôme Sepin gehört wieder zum Kader der Vorderländer, nachdem er letzten Winter bereits in der Halle (Aufstieg in die 1. Liga) bei Walzenhausen gespielt hat. Er und Lukas Züger sind die jungen Anschläger, die dereinst die Rolle des Spielertrainers einnehmen sollen.

Was die Ziele betrifft, ist Schreiber ehrgeiziger als der Verein, der bloss den Ligaerhalt zur Vorgabe macht: «Ich möchte das Finalturnier der besten Vier – genannt Final Four – erreichen.» Der 92-fache Nationalspieler, der mit Widnau, Schwellbrunn und Novo Hamburgo (Bra) mehrmals nationaler Meister wurde, wird auf dem Feld selbst eine wichtige Rolle einnehmen: «Die Jungen haben noch nicht das Niveau, um mich verdrängen zu können.»

Vorbereitungsturniere verliefen enttäuschend

Das habe sich an zwei Vorbereitungsturnieren in Stuttgart gezeigt, an denen Schreiber von der Leistung seiner Spieler enttäuscht war: «Zum Teil habe ich Verständnis dafür, aber ich erwarte von den jungen Spielern mehr Biss.» Gegenüber der letzten Feldsaison möchte er vor allem Fortschritte sehen, was die Konstanz angeht.

Denn diese war im letzten, insgesamt zufriedenstellenden Sommer (5. Rang), bei den jungen, aus Walzenhausen stammenden Spielern noch kaum erkennbar. In der Hallensaison haben sie ihre (allerdings nicht allzu schwere) Aufgabe mit dem Aufstieg in die 1. Liga erfüllt.

Startrunde gegen direkte Konkurrenten um Finalplatz

Zum Auftakt spielt Walzenhausen am Samstag ab 16 Uhr in Jona gegen den Gastgeber und das stark veränderte Oberentfelden: «Das sind vermutlich die Mitstreiter um einen Platz am Finalturnier», sagt Schreiber, «der erste Spieltag ist bereits wichtig.»

Yves Solenthaler