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FAUSTBALL: Diesmal «nur» Bronze für Widnau

Letzten Samstag gaben sich die besten Schweizer Faustball-Senioren an der Schweizer Meisterschaft auf der Aegeten in Widnau ein Rendezvous. 18 Teams traten zum sportlichen Vergleich an. Dabei verpassten die Gastgeber und Titelverteidiger diesmal den Sieg knapp.
Roland Jäger
Die Bronzegewinner von Faustball Widnau. (Bild: Roland Jäger)

Die Bronzegewinner von Faustball Widnau. (Bild: Roland Jäger)

Roland Jäger

Wenn nun jemand die Erwartung hatte, dass die Schweizer Elite der Faustball-Senioren einfach ein paar lockere Spiele absolvieren wollte, sah er sich getäuscht und auch überrascht. Dies deshalb, weil die nicht mehr ganz jungen Cracks nicht nur mit einer subtilen Technik aufwarteten, sondern immer wieder mit überraschenden und raffinierten Finten versuchten, den Gegner zu überlisten. Allein dies war insofern nicht immer ganz so einfach, als auch auf der Gegenseite ebenso routinierte Spieler die Spiel­züge förmlich zu lesen imstande waren und sich so richtig zu positionieren vermochten.

Zwei Stammspieler fehlten dem Titelverteidiger

Wuchtige Schmetterbälle, unerwartete Stoppbälle und spektakuläre Hechtsprünge im Abwehrmodus wechselten sich in hoher Kadenz ab. Das Niveau war beachtlich, und die Faustball-Fans kamen angesichts der interessanten und spannenden Begegnungen voll auf ihre Rechnung. Titelverteidiger Faustball Widnau I zeigte sich hoch motiviert. Trotz grossem Kämpferherz resultierte schliesslich diesmal der dritte Rang. Nach drei Meistertiteln in Folge mag das etwas enttäuschend aussehen. Captain Marcel Stoffel sagte dazu: «Nachdem zwei Stammspieler nicht zur Verfügung standen, ist dieses Re­sultat in etwa gleich hoch zu bewerten wie der Meistertitel.» Das Team habe hervorragend und diszipliniert gekämpft. Schliesslich bleibe der Respekt und die Anerkennung gegenüber dem neuen Schweizer Meister. Dieser heisst FB Neuendorf SO und hat sich im Endspiel gegen den STV FG Rickenbach-Wilen in einem intensiven und mit­reissenden ­Final mit 2:1 Sätzen durchgesetzt.

Marco Nüesch, Präsident von Faustball Widnau, der selbst mitgespielt, aber verletzt ausscheiden musste, fasste zusammen: «Die Mannschaften zeigten allgemein sehr hochstehenden Sport. Vielfach sind es gerade die Senioren, die dank ihrer Erfahrung und Routine weniger mit körperlichen Topleistungen als vielmehr mit Spielintelligenz aufwarten.»

Faustball Widnau hat unter der Regie von Marcel Stoffel die Schweizer Meisterschaft der Faustball-Senioren vorbildlich organisiert. Wie das unter Faustballern Tradition ist, fand der sportliche Wettkampf im Anschluss an die Rangverkündigung im gemütlichen Teil seine Fortsetzung.

Dabei wurde natürlich über die umstrittenen Matches, die vergebenen Chancen und die unzähligen gelungenen Spielzüge diskutiert und gefachsimpelt.

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