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FAUSTBALL: Diepoldsau gelingt Revanche gegen Widnau

Wenige Tage nach der Niederlage am NLA-Finalevent deklassieren die Rheininsler ihren Lokalrivalen im Halbfinal des Schweizer Cups mit 5:1. Das Spiel war so einseitig, wie es das Resultat ausdrückt.
Gegen die druckvollen Anschläge des Diepoldsauers Lukas Lässer fanden die Widnauer kein probates Mittel. (Bild: ys)

Gegen die druckvollen Anschläge des Diepoldsauers Lukas Lässer fanden die Widnauer kein probates Mittel. (Bild: ys)

Es gab in der Partie auf schwerem Geläuf allenfalls einen kurzen Moment, in dem Diepoldsaus Sieg in Frage stand: Nachdem Widnau den dritten Satz gewonnen hatte, unterliefen Lukas Lässer zwei Anspielfehler in Folge, was auf Seiten des SVD leichte Nervosität verursachte.

Aber Jan Meier, Lässers Antipode bei Widnau, gab dieses Geschenk mit zwei Netzbällen zurück – ab diesem Zeitpunkt war Diepoldsau wieder überlegen, wie zu Beginn des Matches. Der nach vier Jahren scheidende Trainer Manuel Sieber sagte: «Ich freue mich für die Jungs, dass sie die schlechte Leistung des Meisterschafts-Finalevents weggespielt haben.»

Gegenüber NLA-Halbfinal nicht wiederzuerkennen

Am Samstag hatte Diepoldsau im NLA-Halbfinal gegen Widnau 1:4 verloren. «Unsere Spieler haben sich – nicht zum ersten Mal – zu viel Druck gemacht», analysiert Sieber, «während Widnau frei aufspielen konnte.» Dazu komme das schlechte Training der letzten Wochen und Monate: «Malik Müller kann wegen der Rekrutenschule praktisch nicht mehr trainieren, Lukas Lässer ist oft körperlich angeschlagen, Fabian Marthy und Kenneth Schoch fehlten oft aus familiären oder beruflichen Gründen», sagt Sie­ber. Dazu kamen zu Saisonbeginn Verletzungen von Stefan Eggert und Christian Lässer.

«Gemessen an der Qualität des Trainings spielen wir eigentlich eine viel zu gute Saison», sagt der Übungsleiter. Diepoldsau hat den IFA-Pokal (Europacup) gewonnen, eine recht solide NLA-Quali gespielt und steht nun auch im Cupfinal. «Aber wer nicht richtig trainiert, wird bei den Schlägen unsicher – das hat sich leider am letzten Wochenende in Jona gezeigt», sagt Sieber.

Im Cup-Halbfinal in Diepolds- au traten die Rheininsler nur vier Tage später wie verwandelt auf. Angeführt vom überragenden Lukas Lässer machten sie derart viel Druck auf Widnau, «dass wir nie richtig ins Spiel kamen», wie deren Trainer Remo Pinchera kommentiert.

Allerdings war die Leistung von Faustball Widnau auch wie dazu gemacht, um Diepoldsau nach der Enttäuschung aufzurichten. Im ersten Satz waren die Gäste nur physisch präsent, ge­rade mal zwei Punkte konnten sie sich gutschreiben lassen. Der zweite Durchgang fiel zwar knapper (11:9) für Diepoldsau aus, auf Augenhöhe bewegte sich Widnau aber auch in diesem nicht.

Widnau konnte nur im dritten Satz mithalten

Nur im dritten Satz stellte Widnaus Anschläger Meier mit seinen zwar wenig variablen, aber bei Gelingen harten Angaben die Rheininsler vor Probleme. Zudem war in dieser Phase auch die Widnauer Defensive sowie das Zusammenspiel verbessert.

Die folgenden drei Sätze dominierte Diepoldsau wieder nach Belieben. Nach nicht mal einer Stunde (es gab keine Pause) verwertete der SVD den zweiten Matchball zum klaren Sieg.

Im Cupfinal vom Samstag, 30. Oktober, trifft Diepoldsau in Jona auf Schweizer Meister Wigoltingen.

Yves Solenthaler

Halbfinal Schweizer Cup

Diepoldsau – Widnau 5:1

(11:2, 11:9, 9:11, 11:6, 11:6, 11:7)

Rheinauen – 80 Zuschauer – SR: Meyerhans.

Diepoldsau: Schoch, Eggert, L. Lässer, Müller, C. Lässer, Marthy.

Widnau: M. Kohler, Kunz, Fehle, K. Kohler, Linder, Meier, Fontura.

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