FAUSTBALL: Die jüngere Generation ist gefordert

Morgen Samstag, 21. Mai, wird Faustball Widnau die zweite Meisterschaftsrunde der laufenden Saison ab 16 Uhr auf der heimischen Lugwies bestreiten. Mit Elgg-Ettenhausen und vor allem Trainingspartner Walzenhausen wird das kein einfaches Unterfangen.

Drucken
Teilen
Cyrill Schreiber «fliegt» dieses Jahr für den Gegner von Widnau. (Bild: Archiv ys)

Cyrill Schreiber «fliegt» dieses Jahr für den Gegner von Widnau. (Bild: Archiv ys)

FAUSTBALL. Da in der ersten Runde gegen Rickenbach-Wilen Punkte liegen gelassen wurden, ist Widnau bereits zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison unter Zugzwang, um den Anschluss an die Tabellenspitze zu wahren. Mit Elgg-Ettenhausen und Walzenhausen als Gegner scheinen Punkte zwar in Aussicht, jedoch wird das Unterfangen auf keinen Fall ein Einfaches. Die Partie gegen die Appenzeller wird für die Faustballer aus Widnau in mehrerer Hinsicht eine Ausserordentliche werden.

Prestigeduell mit Walzenhausen

Der bis vor dieser Saison in Widnau spielende Cyrill «Fausto» Schreiber mischt nun im Meisterschaftsbetrieb mit seinem Heimatverein Walzenhausen mit. Der erfahrene Top-Angreifer, der mit Widnau in den vergangenen drei Jahren grosse Erfolge feiern durfte, wird demnach nächsten Samstag zum ersten Mal gegen seine alten Teamkollegen auflaufen. Darüber hinaus betreiben die beiden Vereine auch eine Trainingsgemeinschaft, weshalb man die gegenseitigen Stärken und Schwächen voneinander ohnehin gut kennt. Spannung und Emotionen sind also vorprogrammiert. Die Faustballer aus Elgg-Ettenhausen hatten in den letzten Jahren meist das Nachsehen gegen die Widnauer. Von daher kann die Favoritenrolle klar zugeteilt werden. Obwohl zu diesem frühen Zeitpunkt der Saison eine Prognose schwierig aufzustellen ist, sollten gegen die Zürcher, die nicht zum Kreis der Titelanwärter gezählt werden können, Punkte eingefahren werden.

Defensive vor Herausforderung

Von den Widnauer Faustballern ist weiter personelle Flexibilität gefragt. Alt-Kapitän Mark Hüttig wird für diesen Samstag nicht zur Verfügung stehen wie auch der sich weiterhin im Ausland befindende Kapitän Mario Kohler. Deshalb ist nun die jüngere Generation gefordert. Mit Alfredo Becker greift nun auch erstmals der aus Brasilien stammende Neuzuzug ins Geschehen mit ein.

Auch der mit Knieproblemen geplagte Kevin Kohler wird voraussichtlich zum Ersteinsatz in der kommenden Saison kommen. Weiter stehen Domenic Fehle und Yanick Linder der Widnauer Defensive zur Verfügung. Die Jungmannschaft bekommt also die Chance in der wegweisenden Meisterschaftsrunde zu glänzen. (kk)