Fasnacht bedeutet viel Arbeit

ALTSTÄTTEN. Eine Woche vor dem ersten Umzug durchs Städtli haben die Röllelibutzen mit dem Aufbau der Infrastruktur begonnen. Über 5000 Stunden Freiwilligenarbeit stecken in der Altstätter Fasnacht.

Max Tinner
Drucken
Teilen
Die Zeltbauten auf dem Stossplatz sind mit Unterstützung des Rheintaler Zivilschutzes aufgestellt worden. (Bild: Max Tinner)

Die Zeltbauten auf dem Stossplatz sind mit Unterstützung des Rheintaler Zivilschutzes aufgestellt worden. (Bild: Max Tinner)

Die Altstätter Strassenfasnacht ist ein Grossanlass, der über die sechs närrischen Tage Zehntausende Gäste ins Städtli bringt. Auf solche Besuchermengen ist auch die Infrastruktur auszulegen. Mit dem Aufbau der Zelte hat man diesen Donnerstag, also bereits eine Woche vor dem ersten Umzug, begonnen. Fürs grosse Festzelt auf dem Stossplatz haben die Röllelibutzen, die die Strassenfasnacht organisieren, Unterstützung vom Zivilschutz erbeten und bekommen. Diese willkommene Hilfe wird dem Zivilschutz von den Röllelibutzen nach den regulären Ansätzen vergütet. Die andern Zelte im Städtli sowie die Bar- und Sanitärinfrastruktur werden sie heute und während der nächsten Tage zusammen mit zivilen Helfern aufbauen.

In der Fasnacht steckt viel Arbeit

Vor, während und nach der Fasnacht werden gegen 4000 Helferstunden geleistet. Darin nicht eingerechnet sind die Vorarbeiten des Organisationskomitees. Würde man sie dazuzählen, käme man locker auf 5000 Stunden, rechnen Röllelibutzen-Präsident Carlo Pinardi und Fasnachts-OK-Präsident Alex Zenhäusern zusammen.

Tschätteri immer beliebter

Nicht nur Publikum erwarten die Organisatoren zuhauf in Altstätten, sondern auch an den Umzügen Teilnehmende. Der grosse Umzug vom Fasnachtssonntag, 15. Februar, wird mit 67 Gruppen in etwa so gross sein wie die letzten Jahre. Mit 42 teilnehmenden Gruppen länger als sonst wird aber der Tschätteriumzug vom Samstagabend, 14. Februar, sein. Dieser Altstätter Nachtumzug erfreut sich zunehmender Beliebtheit nicht nur bei den Guggenmusiken, sondern auch bei fasnächtlichen Brauchtumsgruppen sowohl aus dem In- als auch aus dem Ausland. Insgesamt ziehen an den beiden grossen Umzügen vom Samstag und Sonntag über 2500 Teilnehmende am Publikum vorbei.

Aktuelle Nachrichten