Fachhochschulreife erlangt

MARBACH. 18 Lehrgangsteilnehmer des Berufs- und Weiterbildungszentrums Rorschach-Rheintal BZR haben ihre Berufsmaturitätsausbildung abgeschlossen. Gefeiert wurde am Donnerstagabend auf Schloss Weinstein.

Angelika Rieger
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Haben bestanden: von links: Sonja Graf (Eichberg), Rebecca Hasler (Altstätten), Silvana Bischofberger (Oberegg), Yves Gschwend (St. Margrethen), Shaleen Frei (Diepoldsau), Noah Dietsche (Widnau), Yesim Oezyigit (Lüchingen), Kevin Oeler (Altstätten), Nadja Diethelm (Steinach), Simon Gruber (Rebstein), Sandra Grünenfelder (Kriessern), Peter Segmüller (Rebstein), Saranda Quela (Goldach), Melis Taskesen (St. Gallen). Es fehlen: Manuel Ritter (St. Gallen), Nicole Rozza (Sargans), Shadije Abduli (St. Margrethen) und Lars Gächter (Oberriet). (Bild: Angelika Rieger)

Haben bestanden: von links: Sonja Graf (Eichberg), Rebecca Hasler (Altstätten), Silvana Bischofberger (Oberegg), Yves Gschwend (St. Margrethen), Shaleen Frei (Diepoldsau), Noah Dietsche (Widnau), Yesim Oezyigit (Lüchingen), Kevin Oeler (Altstätten), Nadja Diethelm (Steinach), Simon Gruber (Rebstein), Sandra Grünenfelder (Kriessern), Peter Segmüller (Rebstein), Saranda Quela (Goldach), Melis Taskesen (St. Gallen). Es fehlen: Manuel Ritter (St. Gallen), Nicole Rozza (Sargans), Shadije Abduli (St. Margrethen) und Lars Gächter (Oberriet). (Bild: Angelika Rieger)

Marbach. Die Lehrgangsteilnehmer haben mit der kaufmännischen Berufsmaturität die höchste Ausbildung auf der Sekundarstufe II absolviert und durften ihr Diplom entgegennehmen. Sie legten in acht verschiedenen Fächern rund 50 Prüfungen ab, haben mit dem Diplom die Fachhochschulreife erlangt und sich damit den prüfungsfreien Übertritt an alle Fachhochschulen gesichert. Die Voraussetzungen für anspruchsvolle Bildungsgänge der höheren Berufsbildung sind für sie ebenfalls gegeben. Drei der 21 Lehrgangsteilnehmer haben nicht bestanden. «Einige mussten lernen, dass es einen Unterschied macht, ob man den Lehrgang Vollzeit oder berufsbegleitend macht», liess Felix Wetter, Lehrgangsleiter KBM II, das vergangene Jahr – reich garniert mit Anekdoten – Revue passieren. Er erwähnte in diesem Zusammenhang die interdisziplinäre Projektarbeit, welche die Lernenden nach Berlin geführt hat.

Vergleichbar mit Sport

Andreas Eggenberger, Kantonsrat und Gemeindepräsident von Rebstein, sprach den Diplomandinnen und Diplomanden ebenfalls Anerkennung für die im letzten Jahr erbrachte Leistung aus. «Nur wer eine Sache mit grosser Leidenschaft anpackt, kann Erfolg ernten.» Eggenberger verglich den beruflichen Werdegang der Diplomanden symbolisch mit dem Sport. «Jede Sportart braucht eine Grundausbildung.»

Diese haben die Diplomanden mit einer praxisorientierten, dualen Ausbildung erhalten. Das intensive Training haben sie an der kaufmännischen Berufsmaturitätsschule KBM II absolviert und mit der Berufsmatura einen Ostschweizer Titel erhalten.

Ein Ziel eisern verfolgen

«Ohne Weiterbildung gibt es kein Weiterkommen», so Eggenberger.» Es sei im Leben nebensächlich, ob man die Ausbildung mit 16 oder mit 18 Jahren mache, eine Weiterbildung direkt nach der Lehre oder später. «Wichtig ist, dass man es tut und ein Ziel hat, das man eisern verfolgt.»

Andreas Eggenberger wünschte allen die nüchterne Erkenntnis, dass Schwierigkeiten, Niederlagen und Misserfolge eine selbstverständliche Zugabe zum Leben sind. «Durch sie wachsen und reifen wir, wir werden aber auch stark.» Als Politiker und Vertreter der öffentlichen Hand appellierte er an die Diplomanden, im öffentlichen Leben mitzubestimmen und es mitzugestalten.

Musikalisch begleitet wurde die Diplomfeier vom Saxophon-Quartett «Riverside» der Musikschule Oberrheintal. Nach der Übergabe der Diplome genossen die Anwesenden auf der Terrasse den Apéro und liessen danach den Abend bei einem gemeinsamen Essen ausklingen.

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