EVM im internationalen Feld

EISKUNSTLAUF. Das Arge-Alp-Turnier fand dieses Jahr in Innsbruck statt. EVM-Silberläuferin Christina Niederer erzielte dabei die höchste Punktzahl für die Ostschweiz.

Lucia Frei
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Christina Niederer vom Eislaufverein Mittelrheintal punktete in Innsbruck von allen Ostschweizerinnen am besten. (Bild: lfr)

Christina Niederer vom Eislaufverein Mittelrheintal punktete in Innsbruck von allen Ostschweizerinnen am besten. (Bild: lfr)

Am Arge-Alp-Wettkampf nehmen die besten Läuferinnen und Läufer aus den umliegenden Ländern teil. Für den Kanton St.Gallen starteten drei Eiskunstläuferinnen und ein Eiskunstläufer aus dem EVM Mittelrheintal.

Vier Starter vom EVM Widnau

Der Arbeitsgemeinschaft Alpenländer, genannt Arge Alp, gehören zehn Länder, Provinzen, Regionen und Kantone der Staaten Österreich, Deutschland, Italien und der Schweiz an. In der Schweiz sind dies St. Gallen, Graubünden und Tessin.

Die St. Galler Läuferinnen und Läufer wurden betreut durch eine Delegation des OEV (Ostschweizer Eislaufverbandes). Der Eislaufverein Mittelrheintal war mit Katrin Bünter aus Balgach, Christina Niederer aus Rorschacherberg, Tina Strüning aus Widnau und Raffael Mattiello aus Oberriet mit vier Startern vertreten.

Für Tina Strüning war es der erste Start in einem so starken internationalen Feld. Sie lief eine ansprechende Kür, musste aber bei einer Pirouette einen Sturz hinnehmen.

Raffael Mattiello zeigte bei seiner zweiten Arge-Alp-Teilnahme seine Kür zu spanischen Klängen. Auch er musste sich einem starken Teilnehmerfeld stellen. Für beide war die Konkurrenz zu mächtig. Beide freuten sich über die neuen Erfahrungen und sie konnten viele neue Eindrücke mit nach Hause nehmen.

Mit der Startnummer 35 zeigte die Silberläuferin Christina Niederer in der Kategorie Jugend II als letzte Läuferin eine perfekte, anmutige Latino-Kür. Sie zeigte alle ihre Doppelsprünge und Kombinationen fehlerfrei.

Mit 47,57 Punkten errang Niederer den fünften Platz in ihrer Kategorie und war somit die höchstklassierte Ostschweizerin.

Trotz eines guten Kurzprogramms und einer fast fehlerfreien Kür schaffte es die Intergoldläuferin Katrin Bünter in der höchsten Kategorie Junioren nicht in die Top 10. Alle vor ihr Klassierten zeigten saubere Doppelaxel und teilweise gar Dreifachsprünge. Bünter freute sich trotzdem über den 14. Rang von 22 Juniorinnen.

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