«Etwas Schnee wäre gut»

Über mangelndes Publikum hatten sich die Gwerbler und Vereine gestern nicht zu beklagen. Einige Gewerbler aber hätten sich ein paar weisse Flocken gewünscht.

Kurt Latzer
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Die vielen Hundert Besucherinnen und Besucher verteilten sich auf der Rheinecker Hauptstrasse und den dort ansässigen Fachgeschäften. (Bilder: Kurt Latzer)

Die vielen Hundert Besucherinnen und Besucher verteilten sich auf der Rheinecker Hauptstrasse und den dort ansässigen Fachgeschäften. (Bilder: Kurt Latzer)

Kurt Latzer

Einzelne Schneeflocken haben sich gestern ins Städtli verirrt, allerdings bevor sich die Hauptstrasse mit Sterntagbesuchern füllte. Wenigstens die tiefen Temperaturen haben an und zwischen den Ständen vorweihnachtliche Stimmung aufkommen lassen. Letztere war ausgelassen: Soweit das Auge schweifte, gabs zufriedene Leute und lachende Gesichter zu sehen. Das Angebot, das die Rheinecker Gewerbetreibenden an ihrem Sterntag präsentierten, war schon beeindruckend.

Die Besucher haben es den Gwerblern gedankt

Vor jedem Laden rollten sie für die Besucherinnen und Besucher einen roten Teppich aus. Sehr schön weihnachtlich schmückten sie ihre Auslagen oder dekorierten ihren Vorplatz und Eingangsbereich. Und die Kundschaft dankte es den Betreibern der Fachgeschäfte, liess sich beraten oder nahm Dienstleistungen entgegen. Auch die Marktfahrer, Institutionen und Vereine kamen gestern im Städtli auf ihre Kosten. An den Ständen hätte man sich von der Vorspeise über den Hauptgang bis zum Dessert voranarbeiten können. Die Düfte jedenfalls waren äusserst verlockend.

Auf dem Spaziergang durchs Städtli zeigte sich, wie gut sich die Besucherinnen und Besucher verteilten. Zu überfüllt waren weder die Fachgeschäfte noch die verschiedenen Restaurants, wie etwa das im alten Feuerwehr­depot. Aber auch die kleinen, schön hergerichteten Beizen im Freien waren gut frequentiert. «Etwas Schnee wäre gut gewesen», sagte eine Frau, die sich vor einem Stand an einem Glühwein wärmte.

Hinweis

Mehr Bilder auf rheintaler.ch.

Stau an der Parkuhr

Der Sterntag war dermassen gut besucht, dass Leute bereits um die Mittagszeit an den zentralen Parkuhren anstanden. Eine Stunde später gab es rund um den Bahnhof keinen freien Parkplatz mehr, die anderen grossen Parkplätze waren auch fast voll. (kla)