Es war nicht der Specht

KRIESSERN. Im Kriessner Hofwald klopfte am frühen Samstagabend nicht der Specht, sondern Kinder: Das Waldfest startete mit einem tollen Bastel-Angebot.

Max Pflüger
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Am Kriessner Waldfest trifft sich nicht nur die daheim gebliebene Bevölkerung, aus der ganzen Region strömen Festfreudige in den Hofwald, ins sogenannte «Kriessner Wäldli». (Bilder: Max Pflüger)

Am Kriessner Waldfest trifft sich nicht nur die daheim gebliebene Bevölkerung, aus der ganzen Region strömen Festfreudige in den Hofwald, ins sogenannte «Kriessner Wäldli». (Bilder: Max Pflüger)

Kriessern. Das Kriessner Waldfest hat Tradition und ist bei der Bevölkerung sehr beliebt. So war denn auch am Samstagabend das Open-Air-Waldfest wieder von zahlreichen noch nicht in die Ferien verreisten Dorfbewohnern und Gästen aus der Region besucht, obwohl die schwarzen Wolken eigentlich wenig Gutes verhiessen. Die Kriessner sind eben treue Festbesucher. Und auch der Petrus scheint wohl ein Kriessner zu sein, denn vor schweren Unwettern blieb das Fest verschont.

STV und Männerchor

Organisiert wird das Fest im alljährlichen Wechsel zwischen dem STV Kriessern und dem Männerchor. Dieses Jahr waren die Turner an der Reihe. Sie hielten sich ans bewährte Konzept: Spielen und Basteln für die Kinder, dieses Jahr eine tolle Holz-Lokomotive – Zusammensitzen und die Freundschaft pflegen für die Erwachsenen. Da lockte die Festwirtschaft mit knusprigen Pouletschenkel, saftigen Grillwürsten und feurigen Zigeunerspiessen. Aber auch die Kaffeestube und die Bar wurden gut besucht.

Ohne Jungmusik

Einzig auf ein Konzert der Jungmusik musste dieses Jahr verzichtet werden. Weil die Sommerferien eben erst angebrochen waren, weilte der musikalische Nachwuchs bereits im Jugendmusik-Lager in der Lenzerheide und konnte heuer am Waldfest nicht mit dem seit Jahren üblichen Lager-Schlusskonzert aufwarten.

Oldies und Schlager

Viel Musik gab es natürlich am Waldfest trotzdem. Das Arboner Duo Robert & Robert schaffte Stimmung mit Oldies und Schlagern, beliebten Ohrwürmern und schwungvollen Festhütten-Melodien. Die beiden Musikanten waren unermüdlich. Bereits ab halb sieben Uhr ging es Schlag auf Schlag, obwohl gemäss Festprogramm ihr Einsatz erst ab acht Uhr vorgesehen war. Bravo!

Für die Kinder gab es ein attraktives Spiel- und Tanzangebot.

Für die Kinder gab es ein attraktives Spiel- und Tanzangebot.