«Es war kein Entscheid gegen Job-Sharing»

Eichbergs Primarschule hat sich dieses Jahr mit keinen grösseren Projekten zu befassen, aber mit der Klassenplanung sind personelle Änderungen verbunden (siehe auch Zeitung von gestern), die an der Vorversammlung zu reden gaben.

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Eichbergs Primarschule hat sich dieses Jahr mit keinen grösseren Projekten zu befassen, aber mit der Klassenplanung sind personelle Änderungen verbunden (siehe auch Zeitung von gestern), die an der Vorversammlung zu reden gaben. Zumal die Schülerzahlen leicht rückläufig seien, habe sich eine Reduktion der Klassenzahl absehen lassen, sagte Schulratspräsident Marcel Dürr. Ab nächstem Schuljahr gibt es nur noch eine Kindergartenabteilung (anstatt zwei wie bisher), ausserdem wird in der Primarschule eine Klasse weniger geführt. Weil eine Lehrerin ein Kind bekommt, gibt sie die Stelle ohnehin auf. Im Kindergarten verlieren aber vier Personen ihre Teilzeitstelle; die künftig nur noch eine Kindergartenklasse wird eine Kindergärtnerin mit 100-Prozent-Pensum führen. Vereinzelter Kritik hielt Marcel Dürr entgegen, dass alle Betroffenen bloss einen befristeten Vertrag bis zum Sommer hätten. Es sei klar gewesen, dass die Schule von Jahr zu Jahr über die Bücher gehe. Den Einwand, gerade eine Schule tue gut daran, auch Teilzeitstellen anzubieten, konterte der Präsident damit, dass der Schulrat «keinen Entscheid für oder gegen Job-Sharing» gefällt habe. Der Bitte, die wichtigsten Gründe zu nennen, kam Dürr nicht nach. «Sonst würde der Entscheid an diesen zwei, drei Gründen aufgehängt», obschon eine ganze Reihe von Aspekten eine Rolle gespielt hätten. Diese detailliert darzulegen, hätte laut Dürr den Rahmen gesprengt. Schützenhilfe bekam er von einem ehemaligen Schulrat, der sich vehement dagegen aussprach, Personalentscheide in die Öffentlichkeit zu tragen. (gb)

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