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Erster Start vor 35 Jahren

MOTORSPORT. Der früher in Altstätten wohnhafte Armin Buschor war zweimal Schweizer Meister. Am Wochenende startet er mit einem DTM-erprobten BMW am Historischen Bergsprint.
Yves Solenthaler
Im Jahr 1975 startete Armin Buschor erstmals in Walzenhausen – mit einem BMW 2002. (Bilder: Archiv/pd)

Im Jahr 1975 startete Armin Buschor erstmals in Walzenhausen – mit einem BMW 2002. (Bilder: Archiv/pd)

Armin Buschors erste Teilnahme am Bergrennen war 1975, damals ist er mit einem BMW 2002 gestartet. «Wenn das Bergrennen stattgefunden hat, war ich jedes Mal dabei», sagt er. Auch bei der Premiere des Bergsprints vor drei Jahren leuchtete sein Name in der Teilnehmerliste auf. Damals fuhr er mit einem Toyota Celica, mit dem Carlos Sainz 1992 Rallye-Weltmeister geworden ist. Den Toyota hat er immer noch.

Aber die Organisatoren baten ihn, dieses Jahr mit einem anderen Klassiker an den Start zu gehen: Einen BMW 320 Gruppe 5. Mit diesem Modell machte der spätere Formel-1-Pilot Marc Surer in den späten 70er-Jahren seine ersten Schritte in der Deutschen Tourenwagenmeisterschaft (DTM).

Surer fuhr mit demselben BMW

«Marc Surer kommt noch heute stets vorbei, wenn er mich an einem Rennen trifft», sagt Buschor. Früher fuhr der Rheintaler Woche für Woche Rennen. Er kann auf eine bewegte und erfolgreiche Karriere zurückblicken.

Der Höhepunkt waren zwei Schweizer Meistertitel der Spezialwagen in den Jahren 1984 und 1986. 1977 gewann Buschor an der Tourenwagen-EM in Brünn. 1981, 82 und 83 dominierte er die Schweizer Berglauf-Meisterschaften; 1983 erhielt er auch das Sportlerabzeichen des Automobil-Clubs der Schweiz (ACS) in Gold.

Einmal Benzin im Blut, immer Benzin im Blut. Auch heute fährt Buschor noch Rennen; vor ein paar Wochen war er erfolgreich beim 45. Bergrennen in Reitnau – mit seinem DTM-erprobten BMW.

Eine Woche nach dem Historischen Bergsprint geht er in Oberhallau an den Start. Auf Walzenhausen–Lachen freute er sich – auch ohne Zeitmessung. «Das wird ein Rennen für die Zuschauer», sagt Buschor. Designs und Motorengeräusche aus 100 Jahren Automobilgeschichte sind zu sehen und zu hören. «Solche Anlässe ziehen unheimlich viele Leute an», sagt er. In Walzenhausen dürften es bis zu 20 000 Zuschauer sein.

Buschors BMW gehörte früher Walter Brun, der früher selbst in der DTM gefahren war und sich danach als Teambesitzer gar in der Formel 1 versuchte. Als Buschor Mitte der 80er-Jahre eine Weile in Ibiza lebte, lernte er dort den früheren Formel-1-Weltmeister Keke Rosberg kennen. Mit dem Finnen plante er gar, eine öffentliche Kartbahn zu bauen, was dann aber nicht zu Stande kam. Keke Rosbergs Sohn Nico fährt heuer in der Formel 1 seinem Mercedes-Teamkollegen Michael Schumacher um die Ohren.

«Ich habe Nico noch erlebt, wie er mit dem Dreirad durch die Gegend fuhr», erinnert sich Buschor an alte Zeiten.

Nachbar von Keke Rosberg

Der 58-jährige Rheintaler fährt nicht mehr regelmässig Rennen, die Passion für den Motorsport ist aber zweifellos geblieben. Wenn er vom Klang der Motoren erzählt und Grössen der Renngeschichte erwähnt, wäre es eine Untertreibung zu sagen: Armin Buschor schwärmt.

Armin Buschor am 1. Historischen Bergsprint vor drei Jahren.

Armin Buschor am 1. Historischen Bergsprint vor drei Jahren.

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