Erster Nuller von Schmitter in England

MOTORRAD. Donington Park – eine Traditionsstrecke in England, erstellt 1931 gleich neben dem Sherwood Forest, brachte Dominic Schmitter kein Glück: Im Rennen stürzte der Altstätter und blieb im sechsten Lauf der Supersport-WM erstmals ohne Punkte.

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Am Motorrad von Dominic Schmitter musste in Donington Park oft geschraubt werden. Der Altstätter gewann im sechsten Rennen der Supersport-WM erstmals keinen Punkt. (Bild: pd)

Am Motorrad von Dominic Schmitter musste in Donington Park oft geschraubt werden. Der Altstätter gewann im sechsten Rennen der Supersport-WM erstmals keinen Punkt. (Bild: pd)

MOTORRAD. Donington Park – eine Traditionsstrecke in England, erstellt 1931 gleich neben dem Sherwood Forest, brachte Dominic Schmitter kein Glück: Im Rennen stürzte der Altstätter und blieb im sechsten Lauf der Supersport-WM erstmals ohne Punkte. Im Gesamtklassement fiel Schmitter auf den 14. Platz zurück.

Rabenschwarzes Wochenende

Trotz ihrer fast 80-jährigen Geschichte hatte Schmitter die Rennstrecke in Donington Park bisher nicht kennengelernt. Dass er sich auf für ihn neuen Pisten zurechtfindet, bewies der Altstätter aber mit Top-10-Plätzen in Australien und Thailand. In England hat aber zu vieles nicht gestimmt – so dass der Sturz, der offenbar glimpflich verlief, nur der finale Tiefpunkt eines rabenschwarzen Wochenendes war.

Es war Schmitter und dem Team nicht möglich, ein brauchbares Set-up zu finden. Wie viele seiner Kollegen klagte auch er über zu wenig Grip am Hinterrad. Ein Sturz in hohem Tempo zu Beginn des dritten Trainings erschwerte Schmitters Lage zusätzlich. Auch im Qualifying lief mit Platz 23 wenig zusammen.

Mit einer radikalen Änderung des Fahrwerks wollten Schmitter und sein Team Go Eleven das Steuer vor dem Rennen herumreissen. «Ich war vor dem Rennen sehr optimistisch», sagt Schmitter. Aber schon in der Aufwärmrunde bemerkte er einen Motor-Aussetzer. Er meldete den Fehler, machte sich aber keine Gedanken mehr darüber. Bis schon in der ersten Runde die Kawasaki in einer Schikane einfach abstellte, was zum Sturz von Schmitter führte. Ein Konkurrent konnte nicht mehr ausweichen, kam ebenfalls zu Fall und fuhr dem Altstätter dabei übers Bein: «Es schmerzt zwar, aber ist wohl keine ernsthafte Verletzung.»

Nächste Station Portugal

In der WM erhält Schmitter in zwei Wochen in Portimao (Portugal) die Gelegenheit, wieder an seine Top-10-Plätze vom Saisonbeginn anzuknüpfen. Teammanager Denis Sacchetti sagt: «Dominic hat verstanden, wie er in die Top 10 zurückkehren kann. Ohne Sturz hätte er bereits in England im Rennen überraschen können.» (ys)

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