Ersatzwahl in der GPK der Gemeinde

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Balgach Egzon Zhuta, Mitglied der Geschäftsprüfungskommission, ist zurückgetreten, weil er per September in eine andere Gemeinde gezogen ist. Für den Rest der Amtsdauer ist eine Ersatzwahl durchzuführen. Um einen geordneten Jahresabschluss und die Erfüllung der Amtsgeschäfte zu gewährleisten, hat sich Egzon Zhuta bereit erklärt, seine Tätigkeit in der GPK bis zur Ersatzwahl weiterzuführen. Das entsprechende Ausnahmegesuch hat das Amt für Gemeinden des Kantons St. Gallen bewilligt.

Der erste Wahlgang für die Ersatzwahl für Rest der Amtsdauer 2017 – 2020 ist am 4. März 2018. Formulare für die Wahlvorschläge und die Zustimmungserklärung stehen auf der Homepage unter www.balgach.ch zur Verfügung. Wahlvorschläge sind bis 7. Dezember, 12 Uhr, der Gemeinderatskanzlei einzureichen.

Der Gemeinderat hat die neue Richtlinie über die Gewährung von Energie-Förderbei­trägen in Form von Einmal­auszahlungen erlassen. Sie sieht vor, Photovoltaikanlagen bis 100 kWp mit einem einmaligen Beitrag von 30 Prozent der Einmalvergütung des Bundes (Swissgrid) zusätzlich zu fördern. Der Einspeisetarif muss gemäss ElCom-Richtlinien für die Überschussenergie, die (nicht KEV-geförderte) Photovoltaikanlagen produzieren, reduziert werden. Das wird mit dem Stromtarif 2018 realisiert. Der Einspeisetarif wird von 5,53 Rp. auf 3,8 Rp. pro kWh gesenkt. Die Förderrichtlinie wird ab 1. Januar 2018 angewendet.

Eschentriebsterben – kein Ende in Sicht

Das Eschentriebsterben ist eine ernst zu nehmende, aus Ostasien eingeschleppte Pilzkrankheit. Sie trat zum ersten Mal im Jahr 2008 in Basel auf und hat sich bis 2014 über die ganze Schweiz ausgebreitet. Der Pilz befällt einheimische Eschen jeden Alters. Das Eschentriebsterben lässt Äste oder ganze Baumkronen absterben und führt in der Regel zum Ausfall befallener Bäume. Der Pilz begünstigt zudem die Besiedelung durch Sekundär-Schädlinge (zum Beispiel Hallimasch) und beschleunigt so das Absterben der betroffenen Eschen.

Gemäss heutigem Forschungsstand gibt es keine wirksame Gegenmassnahme. Der Pilz überwintert in der Laubstreu auf dem Boden und verbreitet sich im kommenden Jahr mit den Pilzsporen über die Luft. Ein Lichtblick ist, dass schätzungsweise fünf bis zehn Prozent der Eschen gegenüber der Krankheit resistent oder tolerant zu sein scheinen. Die Esche erfüllt wichtige Schutzfunktionen, besondere entlang der Gewässer. Das Sicherheitsrisiko aufgrund herunterfallender Äste nimmt zu. Sei es bei Holzerntearbeiten, entlang von Strassen und Spazierwegen oder im eigenen Garten.

Weitere Informationen erhält man unter www.wald.sg.ch oder beim Regionalförster, Erwin Rebmann, E-Mail: erwin.rebmann@sg.ch.

Empfehlungen des Kantonsforstamtes für Waldeigentümer: wenig Pflegeaufwand in Eschenbestände investieren; keine Neupflanzungen von Eschen vornehmen; Förderung und Erhalt von gesunden bzw. potenziell resistenten Eschen (im belaubten Zustand vom Revierförster anzeichnen lassen!); stark geschädigte Eschen (Laubverlust grösser als 70%) an exponierten Stellen entfernen; Vermeidung der Holzentwertung durch rechtzeitige Nutzung (nur bei schönen Stämmen lohnenswert); Ausscheidung von Altholzinseln zur Förderung von Totholz prüfen, wo kein Sicherheitsrisiko besteht. (gk)