Erneuter Erfolg für Fabian Jin

HEERBRUGG/HONGKONG. Gut 650 Mathematik-Talente aus 109 Ländern haben sich letzte Woche in Hongkong getroffen und wetteiferten um Medaillen an der 57. Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO). Nach zehn Tagen und zwei viereinhalbstündigen Prüfungen ging der Grossanlass zu Ende.

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Fabian Jin Schüler an der Kantonsschule Heerbrugg (Bild: pd)

Fabian Jin Schüler an der Kantonsschule Heerbrugg (Bild: pd)

HEERBRUGG/HONGKONG. Gut 650 Mathematik-Talente aus 109 Ländern haben sich letzte Woche in Hongkong getroffen und wetteiferten um Medaillen an der 57. Internationalen Mathematik-Olympiade (IMO). Nach zehn Tagen und zwei viereinhalbstündigen Prüfungen ging der Grossanlass zu Ende. Das Schweizer Team, bestehend aus fünf Kantonsschülern und einer -schülerin, holte eine Silbermedaille und vier Bronzemedaillen – darunter auch der Heerbrugger Fabian Jin (Bronze), der bereits an der Schweizer Mathematik-Olympiade Gold gewonnen hatte und auch als Querflötist mehrfach ausgezeichnet worden war.

Die jungen Teilnehmenden brüteten während insgesamt neun Stunden über den Prüfungen, die an zwei Tagen stattfanden. Die Aufgaben waren anspruchsvoll und weniger traditionell als in anderen Jahren – sie bewegten sich auf universitärem Niveau. Erneut reihten sich die USA an der Spitze ein, dicht gefolgt von asiatischen Ländern wie Korea, China und Singapur, die traditionell ganz oben auf der Rangliste stehen. (red.)