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Erfreulicher Abschluss der Sanierungsarbeiten am Pfarrhaus

Marcel Kuster, Präsident der evangelischen Kirchgemeinde, informierte am Sonntag über das vergangene und das kommende Geschäftsjahr – und kündigte seinen Rücktritt an. Zur Versammlung sind 61 Kirchbürgerinnen und Kirchbürger erschienen.
An der Kirchbürgerversammlung (v. l.): Manuela Ferrari, Kurt Halter, Esther Mattle, Marcel Kuster, Monika Schafhäutle. (Bild: pd)

An der Kirchbürgerversammlung (v. l.): Manuela Ferrari, Kurt Halter, Esther Mattle, Marcel Kuster, Monika Schafhäutle. (Bild: pd)

In seiner Begrüssungsrede wies der Präsident auf den Jahresbericht hin, der nicht nur Zahlen, sondern Berichte zum Leben in der Kirchgemeinde beinhaltet.

Fabienne Eggenberger, Kassierin der evangelischen Kirch­gemeinde, erläuterte die Jahresrechnung 2018. Einnahmen und Ausgaben zusammengezogen führten zu einem Fehlbetrag von total 12673 Franken anstelle des mit 7200 Franken budgetierten Verlusts. Die Vorsteherschaft beantragte die Verbuchung des Jahresfehlbetrages mit dem freien Vermögen.

Besonders erwähnenswert war der sehr erfreuliche bauliche und finanzielle Abschluss der Sanierungsarbeiten am Pfarrhaus. Die Kostenabrechnung schloss mit 580136 Franken ab. Die Kostenschätzung der Sanierung war mit 600000 Franken budgetiert worden. Für das gute Gelingen wurde der ganzen Baukommission unter der Leitung von Kurt Halter sowie dem Team der Bänziger Lutze Architektur AG, Berneck, gedankt.

Das Budget 2019 mit unverändertem Steuerfuss von 25 % wurde von der Kassierin vorgestellt und mit Ausführungen durch den Präsidenten ergänzt.

Bei der Bibliothek wurde der Entscheid der katholischen Kirchgemeinde, ab 2019 keine Beiträge mehr zu leisten, nochmals rege diskutiert.

Für das kommende Jahr ist mit ungefähr gleich hohen Steu­ereinnahmen wie 2018 zu rechnen. Die Vorsteherschaft wird sich bei den geplanten Ausgaben auf ein Minimum beschränken und weitere Einsparungen im Personal- und Sachaufwand vornehmen. Die geplanten Aufwände von 945600 Franken resul­tieren bei erwarteten Einnahmen von 931300 Franken in einem budgetierten Verlust von 14300 Franken. Die Vorsteherschaft vertritt die Auffassung, dass dank des aktuellen freien Vermögens und aufgrund einer grosszügi­-gen Spende eines Kirchbürgers in den vergangenen Tagen die­-ses negative Ergebnis noch einmal vertretbar und verkraftbar ist.

Den Anträgen der Geschäftsprüfungskommission, die Jahresrechnung 2018 der evangelischen Kirchgemeinde, des Jacob Laurenz Custer’schen Vermächtnisses und der Bibliothek im Kirchgemeindehaus sei zu genehmigen sowie dem Budget 2019, basierend auf einem Gesamtsteuerfuss von 25 %, sei zuzustimmen, folgten die Kirchbürger ohne Gegenstimme.

Beim Traktandum «Ersatzwahl von zwei Mitgliedern in die Kirchenvorsteherschaft» wurde den abtretenden Esther Mattle, Ressort Religion, und Monika Schafhäutle, Ressort Familien und Kinder, mit einer kurzen Laudatio und einem Geschenk für die wertvolle Mitarbeit gedankt. Trotz intensiver Suche ist es nicht gelungen, eine Nachfolgerin oder einen Nachfolger für die abtretenden Kirchenvorsteherinnen zu finden. Die Sitze bleiben vakant. Die Aufgaben dieser Ressorts werden nun auf einzelne Mitglieder der Vorsteherschaft verteilt. Die Suche wird fortgesetzt.

Bei der allgemeinen Umfrage informierte der Präsident über die Tätigkeiten und den Abschluss 2018 sowie über das Budget 2019 des A-Treffs in Heerbrugg. Dabei wies er auf das Jubiläum «zehn Jahre A-Treff» hin, das mit einem Tag der offenen Tür am Samstag, 18. Mai, gefeiert wird. Im Anschluss wurden Kurt Halter für zehn Jahre Kirchenvorsteherschaft und Manuela Ferrari für 15 Jahre Synodale geehrt.

Ein Votant meldete sich bezüglich Verhandlungen zur Bibliothek und finanzieller Aussichten der Kirchgemeinde. Er stellte je einen Antrag, die den Anwesenden zur Diskussion und Abstimmung vorgetragen wurden. Auf den Antrag betreffend Verhandlungen zur Bibliothek wurde kein Eintreten beschlossen. Dagegen wurde mehrheitliches Eintreten für den Antrag, mit dem Budget 2020 einen mittelfristigen Finanzplan zu präsentieren, beschlossen.

Weiterbildung und private Gründe

Zum Abschluss der Kirchbürgerversammlung bedankte sich der Präsident bei allen Anwesenden. Anschliessend teilte Marcel Kuster mit, im nächsten Frühjahr mit einer berufsbegleitenden Weiterbildung zu beginnen. Aus diesem wie auch aus privatem Grund gab er seinen Rücktritt als Präsident auf die kommende Kirchbürgerversammlung 2020 bekannt. (pd)

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