Erfolg für Coray, Meier und Fausch

SCHWINGEN. Viele Rheintal-Oberländer kämpften am Samstag am Rapperswiler Verbandsfest und am Sonntag am Frühjahrsschwinget. Ereignis des Wochenendes war das Comeback von Daniel Bösch. Für die Mittelrheintaler Beda Coray, Remo Meier und Kjetil Fausch gab es Auszeichnungen.

Emil Bürer, Yves Solenthaler
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Beda Coray (links) setzte sich im fünften Gang gegen Mauro Gartmann durch. (Bild: eb)

Beda Coray (links) setzte sich im fünften Gang gegen Mauro Gartmann durch. (Bild: eb)

Das mit sieben Eidgenossen stark besetzte Verbandsfest in Amden gewann vor 650 Zuschauern Favorit Daniel Bösch. Der Unspunnen-Sieger feierte damit nach seiner Knieverletzung vor einem Jahr ein gelungenes Comeback. Im Schlussgang der beiden Eidgenossen bodigte er Martin Glaus, der ebenfalls nach fast einjähriger Pause ins Sägemehl zurückkehrte, nach zweieinhalb Minuten. Ebenfalls in den ersten Rang schwang sich der Schwyzer Philipp Schuler, der dank einem Zehner im letzten Gang gegen den Thurgauer Ernst Bühler zu Bösch aufschliessen konnte.

Vier Melser mit Auszeichnung

Als beste Melser in Amden klassierten sich der 18-jährige Christian Bernold und Fredi Kohler als Sechste. Marco Good (18) auf Rang sieben weist ebenfalls drei Siege und zwei Gestellte auf und musste sich lediglich vom Wolfhäldler Markus Schläpfer das Sägemehl vom «Buckel» wischen lassen. Als Vierter Rheintal-Oberländer holte sich der 19-jährige Edi Bernold eine Auszeichnung. Ebenfalls eine Auszeichnung gab es für Thomas Kuster. Der für die Appenzeller schwingende Altstätter wurde Achter.

Nicht so weit nach vorne kam der Altstätter Dario Städler. Für ihn war nach vier Gängen mit drei Niederlagen und einem Gestellten der Wettkampf vorbei. Ebenso wie für Markus Schläpfer vom Schwingklub Wolfhalden – er musste verletzt aufgeben.

Beat Clopath siegt in Landquart

Beat Clopath gewann wie im vergangenen Jahr den Bündner Frühjahrsschwinget in Landquart. Im Schlussgang besiegte er vor 1850 Zuschauern den Taminataler Fredi Kohler schon in der ersten Minute mit Kurz. Clopath und Kohler standen sich bereits vor 14 Tagen am Rheintal-Oberländischen Verbandsfest in Grabs im Schlussgang gegenüber. Damals fiel keine Entscheidung. Daniel Bösch verpasste den Schlussgang durch zwei Gestellte gegen Fabian Kindlimann sowie Andreas Fässler. Der Unspunnensieger klassierte sich bei seinem zweiten Einsatz am Wochenende auf Rang zwei.

Am Frühjahrsschwinget in Landquart holte sich ein Rheintal-Oberländer Septett die Auszeichnung. Nebst den Oberländern Fredi Kohler (3.), Beat Bernold, Ruedi Eugster, Christian Bernold (alle 6.) verliessen auch drei Mittelrheintaler den Festplatz mit einer Auszeichnung: Bei den routinierten Beda Coray und Remo Meier (je 8. Rang) ist das nicht als Überraschung einzustufen.

Achtungserfolg für Fausch

Der erst 18-jährige Kjetil Fausch aus Weite konnte sich aber erstmals bei den Aktiven so weit nach vorne schwingen. Der Jungspund kämpfte offensiv, was ihm zwar drei Niederlagen bescherte. Weil Fausch aber ebenso oft gewinnen konnte, klassierte er sich auf dem zehnten Platz. Der ebenfalls junge Dario Städler verletzte sich im zweiten Gang und musste aufgeben. Manuel Litscher verpasste mit dem 13. Rang die Auszeichnung.

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