Er hat die Premiere bestanden

Die erste internationale Meisterschaft ist für den Rheinecker Radquerfahrer Simon Vitzthum gut verlaufen. Er verpasst die direkte WM-Qualifikation nur knapp.

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Simon Vitzthum ging erstmals an einer internationalen Meisterschaft an den Start. Die direkte WM-Qualifikation verpasste er um 45 Sekunden. (Bild: pd)

Simon Vitzthum ging erstmals an einer internationalen Meisterschaft an den Start. Die direkte WM-Qualifikation verpasste er um 45 Sekunden. (Bild: pd)

RADSPORT. Mit dem Rennen im italienischen Lucca gab der Rheinecker seine Premiere auf internationalem Terrain. Die Schweizer blicken auf eine gute Teamleistung zurück.

Gleich wie der Europameister

Der Holländer Mathieu Van der Poel durfte sich in Lucca vor zwei Franzosen zum neuen Europameister ausrufen lassen.

Mit 3:45 Minuten Rückstand überquerte Simon Vitzthum als zweitbester Schweizer auf dem 31. Platz die Ziellinie. Trotz der Differenz hat der Schweizer mit dem Sieger etwas gemeinsam: Beide sind am gleichen Tag zur Welt gekommen.

Gute Schweizer Gesamtleistung

Bei den Junioren belegte Dominique Grab den 24. Platz, was die direkte WM-Qualifikation bedeutet. Auf dem 33. Rang klassierte sich der von defekten geplagte Lukas Spengler.

Die Damen schnitten mit den Rängen 16 (Jasmin Achermann), 19 (Sabrina Maurer vom bsk-Graf-Team) und 21 (Lise-Marie Henzein) ebenfalls gut ab. Ebenfalls zu überzeugen wussten die U23- Fahrer. So erreichte Arnaud Grand den 11. Rang. Auf Platz 16 rangierte der letztjährige Junioren-Europameister Lars Forster. Gerade einmal zwei Ränge dahinter der dritte Schweizer, Michael Wildhaber.

Die Dominanz an den Europameisterschaften war beeindruckend. Alle Medaillen – ausser Silber und Bronze bei den Junioren und Damen – gingen an die Holländer. Sie werden wohl auch an den Weltmeisterschaften, die am 28. Januar 2012 im belgischen Koksijde stattfinden, die grossen Favoriten sein. (pd)