Alstätten
August Waser: Er hat das Wohl aller im Blick

Der Anerkennungspreis der Stadt Altstätten geht dieses Jahr an August Waser.

Max Tinner
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Für einmal steht er vorn: Regula Küng überreicht August Waser die Anerkennungsurkunde.

Für einmal steht er vorn: Regula Küng überreicht August Waser die Anerkennungsurkunde.

Der diesjährige Preis für uneigennütziges Engagement für die Stadt Altstätten und ihre Bewohnerinnen und Bewohner wurde nach der Budgetbürgerversammlung am Donnerstag August Waser vergeben.

Waser wirkt als Vorstandsmitglied der Läufergruppe Altstätten seit Jahrzehnten massgeblich bei der Organisation der Altstätter Volksmärsche mit. Er sei auch Mitinitiant eines originellen Weltrekords mit 100 Männern und Frauen aus 42 Nationen gewesen, die alle am gleichen Strick respektive am selben Stahlseil zogen, wusste Jurypräsidentin Regula Küng zu würdigen. Er engagierte sich im Projekt Naturstadt, war Bauchef für die interreligiöse Dialog- und Aktionswoche (IDA) und bei Naturgarten. Für die Seelsorgeeinheit organisierte er von 1995 bis 2003 viele Anlässe und er leitete Auslandsreisen.

Regula Küng hob auch Wasers menschliche Qualitäten hervor: Er lache gerne, aber nicht über andere. Er sei zurückhaltend, aber im Hintergrund ein Fels in der Brandung, eine gute Seele. Er habe eine feine Beobachtungsgabe und eine enorme Ausdauer. Und nicht zuletzt: Waser könne zuhören.

Gerade in der heutigen Zeit sei es wichtig, dass es Menschen wie August Waser gebe, die den Blick für die Gemeinschaft und das Wohl aller nicht verlieren, betonte Regula Küng.

August Waser zeigte sich gerührt und dankbar. Die Anerkennung freue ihn sehr, sagte er. Und wenn er auch nicht mehr der Jüngste sei, so hoffe er doch, noch das eine oder andere für Altstätten tun zu können.

Mit der Preissumme von 3000 Franken soll sich Waser einen Wunsch erfüllen können.

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