Entwurf für Arena-Areal

THAL. Für das Arena-Areal liegt ein grober Entwurf vor. Die Firma Zima Schweiz AG hat ihre Kaufabsicht, rund 12 000 Quadratmeter Fläche zu erwerben, nochmals bestätigt.

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Die Zima AG steht kurz vor Beginn der Überbauungsplanung auf dem Arena-Areal. (Bild: pd)

Die Zima AG steht kurz vor Beginn der Überbauungsplanung auf dem Arena-Areal. (Bild: pd)

THAL. Die mit der Detailplanung beauftragte Cristuzzi Immobilien-Treuhand AG, Widnau, führte im September/Oktober mit den ersten Interessenten Gespräche. Gestützt auf die Ergebnisse dieser Gespräche liegt ein grober Entwurf vor, wie die Erschliessung des Gesamtareals gelöst werden könnte. Entscheidend ist nicht nur, dass alle gewerblich genutzten Grundstücke optimal erschlossen sind, sondern dass auch die freizuhaltende Schutzzonen-Fläche im Bereich der SBB-Linie für extensive Bewirtschaftungsarbeiten zugänglich ist. Am 30. Oktober fand eine Besprechung zwischen Vertretern der Gemeinde und dem Büro Cristuzzi sowie der Firma Zima Schweiz AG statt. Wie im Abstimmungs-Gutachten bereits aufgezeigt, beabsichtigt die Zima AG, den nördlichen Teil des Areals im Umfang von rund 12 000 Quadratmetern zu erwerben. Sie hat ihre Kaufabsicht noch einmal bestätigt und steht kurz vor Beginn der Überbauungsplanung. Themen der zurzeit laufenden Arbeiten sind die Koordination der Bedürfnisse der verschiedenen Interessenten und eine Abstimmung des weiteren Vorgehens unter den beteiligten Parteien.

Wasserbauprojekt Dorfbach

Während der öffentlichen Auflagefrist des Wasserbauprojektes Dorfbach zwischen dem 21. November und dem 20. Dezember 2012 gingen sowohl gegen das Projekt selber wie auch gegen den Beitragsplan je etwa 25 Einsprachen ein. Im Einspracheverfahren konnte der Grossteil der Einsprachen bereinigt werden. Gegen das Projekt wie auch gegen den Beitragsplan lagen Ende September noch je drei Einsprachen vor. Der Rat hat diese Einsprachen gegen das Projekt im Oktober abgewiesen. Die betroffenen Grundeigentümer haben nun die Möglichkeit, den Entscheid allenfalls an das Baudepartement weiterzuziehen. Die Schätzungskommission hat über die Einsprachen gegen den Beitragsplan ebenfalls entschieden. Auch diesen Betroffenen steht ein Rechtsmittel offen. Sie können den ablehnenden Einspracheentscheid an die Verwaltungsrekurskommission weiterziehen. Der Gemeinderat hofft, dass die Einsprachen bald bereinigt sind und im Frühjahr 2014 mit den Bauarbeiten begonnen werden kann. Der Teilbereich des Dorfbaches ab dem Gebiet Farbmülistrasse bis zur Mündung in den Gstalden-/Freibach weist gemäss den Untersuchungen der Fachleute den dringendsten Sanierungsbedarf aus. Jedes weitere Hochwasser kann an den sanierungsbedürftigen Verbauungen des Dorfbaches erhebliche Schäden anrichten, die durch die Grundeigentümer aus eigenen Mitteln bezahlt werden müssen. An das Wasserbauprojekt leisten Bund, Kanton und Gemeinde jedoch namhafte Beiträge.

Überprüfung Heimlandschaft

Die Bedürfnisse derjenigen Menschen, die eine spitalexterne Betreuung benötigen oder vor dem Übertritt in eine Alterswohnform stehen, haben sich in den letzten Jahren grundlegend verändert und werden sich in den nächsten Jahren noch einmal stark verändern. Um die heutige Heimlandschaft zu überprüfen und die Ausrichtung auf die kommenden zwei Dekaden zu planen, haben sich Vertreter der Gemeinden Rheineck, Thal und Lutzenberg an einer Klausurtagung ausgetauscht.

Mit in die Gespräche eingebunden waren fast alle Heimleiter der in den Gemeinden bestehenden privaten sowie öffentlich-rechtlichen Alters- und Pflegeheime sowie eine Vertretung der Ärzteschaft und der Spitex Am Alten Rhein. Die Tagung wurde durch einen externen Fachberater der Firma Socialdesign begleitet und moderiert. Ziel der Tagung war es, die Herausforderungen an die Alters- und Pflegeheime sowie die Spitex zu erkennen und mögliche gemeinsame Handlungsstrategien über das Gebiet der drei Gemeinden zu erarbeiten.

Bützelpark – Freizeit & Sport

Nicht nur die Umsetzung des Allwetterplatzes oder die Verschiebung des Krennenbaches («Bützelbach») nehmen konkret Gestalt an; auch am Bühnen- bzw. Mehrzweckanbau für die Doppelturnhalle wird mit Nachdruck gearbeitet. Der Gemeinderat genehmigte im Oktober 2013 die Detailplanung und vergab sämtliche Ingenieurarbeiten. Der Bühnenanbau als Gesamtes liegt in der Projektverantwortung von Architekt Hubert Bischoff, Wolfhalden. Es ist vorgesehen, noch im November/Dezember das Baubewilligungsverfahren einzuleiten. Im Idealfall kann im April 2014 mit den Bauarbeiten begonnen werden.

Gemeinschaftsgrab

Das Gemeinschaftsgrab auf dem Friedhof Thal entspricht nicht mehr den heutigen Bedürfnissen. Es bietet bei Abdankungen und Beerdigungen deutlich zu wenig Platz, ist wenig ansprechend gestaltet und im Friedhof ungünstig gelegen. Der Rat hat sich deshalb im Jahre 2012 entschieden, ein neues Gemeinschaftsgrab zu erstellen, das über ausreichend Platz und Raum verfügt, konfessionsunabhängig ist, und behindertengerecht zugänglich ist. Im daraufhin folgenden Auswahlverfahren obsiegte eine Projektstudie der Künstler Ingrid Tekenbroek & Urs Fritz, Wittenbach. Die Tiefbau- und Umgebungsarbeiten wurden durch die Firma Keller Bauunternehmung AG, Rheineck, ausgeführt. Martin Klauser, Rorschach, begleitete das Projekt in seiner Funktion als Landschaftsarchitekt. Die Arbeiten konnten nun exakt auf Allerheiligen hin abgeschlossen werden. Das neue Gemeinschaftsgrab wird eingeweiht und kann anschliessend belegt werden, wenn die Umgebungsarbeiten abgeschlossen sind.

Orientierungsanlass

Am Dienstag, 3. Dezember 2013, findet ein nächster Orientierungsabend für die Bevölkerung statt. Der Gemeinderat möchte die Bevölkerung an diesem Anlass wiederum über aktuelle Themen rund um die Einheitsgemeinde, Schule und weitere Themen orientieren. Der Orientierungsabend beginnt um 19.30 Uhr; er findet im katholischen Pfarreiheim in Buechen statt. (gk)