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Enttäuschende Nullnummer für Widnau

Ein über weite Strecken dominierender FC Widnau konnte trotz zahlreicher Chancen gegen die defensiv agierenden Vaduzer Reserven kein Tor erzielen.
Gerhard Huber
Widnaus Nüesch hält den Ball in den eigenen Reihen. (Bild: Ulrike Huber)

Widnaus Nüesch hält den Ball in den eigenen Reihen. (Bild: Ulrike Huber)

Mit der Reserve des FC Vaduz und dem FC Widnau trafen sich auf der Aegeten zwei Mittelfeldteams, die in der Tabelle lediglich um einen Punkt auseinander auf den Plätzen sieben und sechs lagen. Es war daher von einer knappen und zähen Partie auszugehen. Wobei es sich bei dem torlosen Remis um eines der besseren Sorte handelte. Es war ein gutes Spiel mit zahlreichen Torraumszenen und attraktiven Spielzügen. Allein, die Erlösung in Form eines Tors, liess bis zum Schlusspfiff auf sich warten.

Die erste Halbzeit gehörte ganz den Gastgebern. Die Sonderegger-Jungs agierten gut und abgeklärt und boten gepflegten Fussball, liessen den Ball in den eigenen Reihen zirkulieren und zeigten funktionierende Kombinationen. Bis zur Strafraumgrenze der sehr defensiv eingestellten Liechtensteiner, die mit meist acht, neun Mann im und vor dem Strafraum Beton angemischt hatten. Torjäger Abdoski wurde komplett neutralisiert. Die Kicker aus der Fürstenstadt igelten sich hinten ein und konnten in den ersten 45 Minuten den Widnauer Goalie Zehrer nur ein einziges Mal beschäftigen, während die beste Chance der Hausherren in den ersten 45 Minuten der gut aufspielende Daniele Lamorte hatte, der aber im letzten Moment beim Abschluss von einem Verteidiger gestört wurde und knapp übers Tor verzog.

Gelegenheiten zum Konterspiel

Durch die Einwechslung von Serafin Bundi gleich nach dem Pausentee wurde der FC Vaduz offensiver. Es boten sich jetzt auch den Widnauern Gelegenheiten zum Kontern. Jetzt war es ein offenes Spiel mit spielerischen Vorteilen für die Weiss-Blauen, die aber ihre Chancen nicht nutzen konnten. Wobei Lüchinger, Abdoski, Nüesch und Gefährten nicht leichtsinnig damit umgingen. Mit einem Quentchen Glück wäre der Ball das ein oder andere Mal im Tor gelandet. So kam Daniel Lüchinger kurz nach Wiederbeginn nur eine Fussbreite zu spät. Jasmin Abdoski spielte ohne Fortune und setzte zwei technisch einwandfreie Volley-Abnahmen nach Idealpässen von Hutter über das Gehäuse oder direkt in die Hände des Torhüters. Daniele Lamorte brachte den Ball nach perfektem Doppelpass mit Abdoski, der die gesamte Verteidigung aushebelte, nicht im Tor unter. Ein Gewaltschuss von Timo Faleschini aus gut zwanzig Metern endete als Lattenknaller. Chande im Vaduzer Tor wäre chancenlos gewesen.

Auf der anderen Seite kam auch die fürstliche Truppe zu mehr Chancen. Doch Kevin Zehrer im Tor, der den verletzten Kevin Jung hervorragend vertrat, meisterte alle Gefahren. Das torlose Remis und die Punkteteilung werden für Trainer Sonderegger und sein Team wohl wie eine Niederlage empfunden. Aber auf der gebotenen Leistung lässt sich immerhin aufbauen.

2. Liga, Gruppe2

Widnau – FC Vaduz 2 0:0 (0:0)

Aegeten – 315 Zuschauer – SR: Ammann.

Widnau: Zehrer; D. Faleschini, Lüchinger, Liechti, T. Faleschini; Lamorte, Jäger, Jusefi, Hutter (83. Hot); Nüesch, Abdoski.

Vaduz II: Chande; Pfründer, Solinger, Gerzic, Kaiser; Dervishi (58. Tiganj), Kalberer, Spiess, Djokic (76. Varela); Baydar (46. Bundi), Ospelt.

Gelbe Karten: Hutter, Spiess, Bundi, D. Faleschini, Jusefi, Tiganj.

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