Endspurt an den Rhema-Start

Keine zwei Wochen dauert es mehr bis zur Rhema-Eröffnung. Aufwärmen (beim Warm-up) kann man sich bereits in einer Woche. Derweil spüren die Rhema-Macher viel Rückhalt in der Region.

Max Tinner
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Die Rhema-Macher freuen sich auf den Beginn der neuen Rheintal-Messe. (Bild: Max Tinner)

Die Rhema-Macher freuen sich auf den Beginn der neuen Rheintal-Messe. (Bild: Max Tinner)

ALTSTÄTTEN. Im Nachhinein schlicht nicht verständlich sei, weshalb die Rhema vor zwei Jahren zugrunde ging und neu erfunden werden musste, meinte Reinhard Frei, der Verwaltungsratspräsident der neuen Rhema gestern auf der Altstätter Allmend, wo die Messe derzeit Zelt um Zelt Gestalt annimmt. Mit Freude erkenne er nun, wie tief die Rhema im Herzen der Rheintaler verwurzelt sei. «Wir spüren viel Wohlwollen», sagt auch die neue Messeleiterin Margit Hinterholzer, «man freut sich im ganzen Tal auf die Rhema.»

Die neue Rhema werde «kompakter, kürzer, knackiger», fassten die beiden zusammen. Von der Eröffnung am Mittwoch, 29. April, bis zum Messeschluss am Sonntag, 3. Mai, dauert die Messe nun noch fünf statt der früheren neun Tage. Geboten wird aber kaum weniger. 226 Aussteller präsentieren sich auf knapp 6000 m2 Ausstellungsfläche, verteilt auf drei Hallen. Zu 80 % sind es Aussteller aus dem Rheintal. Zähle man Sennwald und Rorschach dazu, seien es gleich einmal 90 %, sagte Margit Hinterholzer, die als Vorarlbergerin das Rheintal gern etwas grosszügiger abgrenzt. Auch Tagungen werden wieder durchgeführt. Speziell zu nennen ist der Gwerblertag mit über 600 Teilnehmern am Rhema-Donnerstag. Referieren werden unter anderen alt Bundesrat Adolf Ogi und der mehrfache Ski-Weltcupsieger Marc Girardelli. Erstmals durchgeführt wird ein Neuunternehmer-Forum (am Freitag, 1. Mai). Ausserdem werden an der Rhema die Hauptversammlungen des Arbeitgeberverbands Rheintal (mit Economiesuisse-Präsident Heinz Karrer) sowie des Hauseigentümer-Verbands Oberrheintal abgehalten.

Die Rhema wäre aber nicht die Rhema, wenn nicht nach dem Ausstellungsbesuch gefestet würde. Die Rhema-Macher haben ein Programm zusammengestellt, in dem jeder etwas ihm Zusagendes findet. Unterhaltungschef Roy Schachtler nannte als Beispiel Scooter-Frontmann H. P. Baxxter, die Flying Koteletts und die Fäaschtbänkler. Oder auch Hansi Hinterseer am Schlagersonntag (Tickets dafür sind noch zu haben) zum Rhema-Abschluss. Einstimmen auf die Rhema-Unterhaltungsabende kann man sich übrigens schon am Freitag und Samstag, 24. und 25. April.

An die Rhema kommt man am besten mit dem öffentlichen Verkehr. Wegen des mittlerweile verdichteten Fahrplans können die RTB-Busse der Linie 300 (Altstätten–Buchs) zwar nicht mehr über die Rhema fahren. Ab Bahnhof Altstätten fährt aber alle zehn Minuten ein Shuttlebus an die Rhema – bis zum letzten Zug. Danach fährt die RTB Nachtkurse bis Rorschach und Buchs. In der näheren Region sogar bis am Morgen um 4 Uhr.

Erwartet werden Zehntausende Besucher. Die Rheintaler Ortsgemeinden und Rhoden haben den Teilnehmern ihrer Bürgerversammlungen Billette geschenkt. Und auch die Rheintaler Raiffeisenbanken haben ihren Mitgliedern (immerhin um die 30 000, wie Rolf Zollinger von der Raiffeisen Oberes Rheintal gestern betonte) Gutscheine für einen vergünstigten Eintritt abgegeben.

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