Eltern und Kinder bereiteten sich auf den Weissen Sonntag vor

Am Samstagmorgen, 23. Januar, füllte sich das katholische Pfarreiheim mit Leben. THAL. Eltern kamen mit ihren Kindern, um sich an diesem Vormittag ganz speziell auf den Weissen Sonntag vorzubereiten.

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Bild: pd

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Am Samstagmorgen, 23. Januar, füllte sich das katholische Pfarreiheim mit Leben.

THAL. Eltern kamen mit ihren Kindern, um sich an diesem Vormittag ganz speziell auf den Weissen Sonntag vorzubereiten. Die beiden Katechetinnen Daniela Schmid und Monika Lehner begrüssten gemeinsam mit Diakon Martin Genter die Teilnehmer.

Das Thema «Schatz» bildete an diesem Anlass den Schwerpunkt. Ganz gespannt lauschten Gross und Klein im Saal der Geschichte über die Spinne, die mit dem wichtigsten Faden nichts anzufangen wusste und ihn einfach abtrennte. Das Netz fiel daraufhin in sich zusammen. Daniela Schmid erklärte den Kindern und ihren Eltern verständlich, dass mit diesem wichtigsten Spinnenfaden die Beziehung zu Gott gemeint ist. Die Verbindung zu Gott sollte niemals abreissen.

Nach dem gemeinsamen Start ging es zu den verschiedenen Posten. Im kleinen Saal wurden Schatztruhen gestaltet. In der Kirche warteten bereits die anderen Teammitglieder auf die Gruppen. Eine Gruppe nach der anderen stieg mit dem Abwart Salvatore Giurgola auf den Kirchturm. Seine Frau Madlen, die Sakristanin, zeigte einer anderen Gruppe unterdessen die Kulturgüter in der Sakristei und erklärte mit viel Geduld viele Fragen. Spielerisch ging es im Chorraum der Pfarrkirche zu. Dort stellte Pater Didier Mungilingi einer Gruppe ein Memory vor. Unter weissen Bechern verbargen sich religiöse Gegenstände, die von den Kindern zugeordnet werden mussten. Nach dem Memory gab es für alle eine ungeweihte Hostie zu essen.

Nach einer kurzen Pause trafen sich die Eltern unter sich im Pfarreisaal zu einer PowerPoint-Präsentation. Die Kinder tobten sich gleichzeitig rund um das Pfarreiheim und der Kirche aus und lösten Quizfragen.

Nachdem alle Gruppen die Posten durchlaufen hatten, erzählte Monika Lehner in der Pfarrkirche eine Geschichte vom Brot, das glücklich macht, weil es mit anderen geteilt wird. Dann segnete Pater Didier das frisch gebackene Brot für das Mittagessen.

Das Essen gab es als «Teilete». Die Tische waren reich gedeckt mit feinen Köstlichkeiten, die die Eltern der Kommunionkinder mitgebracht hatten. Wurst, Käse, Vegetarisches, Selbstgebackenes. Bei Tisch gab es nicht nur das feine Essen, sondern auch reichlich Gespräche unter den Eltern. (KH)

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