Elf aufeinanderfolgende Stunden Ruhezeit

Alles, was ein Arbeitnehmer leistet, das dem Geschäft einen Nutzen bringt, ist Arbeitszeit. Somit kann man sich eigentlich die Zeit, die man benötigt, um in der Freizeit ein Geschäftsmail zu beantworten, als Arbeitszeit anrechnen lassen. Das Arbeitsgesetz regelt, wie lange und wann man arbeiten darf.

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Alles, was ein Arbeitnehmer leistet, das dem Geschäft einen Nutzen bringt, ist Arbeitszeit. Somit kann man sich eigentlich die Zeit, die man benötigt, um in der Freizeit ein Geschäftsmail zu beantworten, als Arbeitszeit anrechnen lassen. Das Arbeitsgesetz regelt, wie lange und wann man arbeiten darf.

So ist es verboten, ohne Bewilligung vom Bund am Sonntag oder in der Nacht zu arbeiten. Theoretisch darf man dementsprechend zu diesen Zeiten keine geschäftlichen Mails oder Telefonate beantworten. Praktisch ist es jedoch so, dass der Arbeitnehmer von sich aus die Mails bearbeitet, und solange dies nicht regelmässig geschieht und der Chef nichts davon weiss, macht sich dieser nicht strafbar. Dem Arbeitnehmer muss eine Ruhezeit von mindestens elf aufeinanderfolgenden Stunden gewährt werden. In dieser Zeit hat er Freizeit und darf keine geschäftlichen Dinge erledigen.