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EISHOCKEY: Spengler-Cup-Pokal für Lüchinger

Der Montlinger Georges Lüchinger wurde für seine 20-jährige Tätigkeit als Speaker des traditionellen Davoser Turniers während der Altjahrwoche geehrt.
Andrea Kobler
Stars am 91. Spengler Cup in Davos (von links): NHL-Haudegen Mark Streit, Speaker Georges Lüchinger und der Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer. (Bild: pd)

Stars am 91. Spengler Cup in Davos (von links): NHL-Haudegen Mark Streit, Speaker Georges Lüchinger und der Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer. (Bild: pd)

Andrea Kobler

Sonnenschein, ein faszinierender Ort, berühmte Gäste und eine gute Stimmung sind beim Vip-Anlass anlässlich des Spengler Cups auf dem Zauberberg Schatzalp Tradition.

Doch dieses Mal war das Welt-Eishockey-Forum für den Montlinger Georges Lüchinger ein ganz besonderer Moment – er wurde für 20 Jahre Speaker des Traditionsturniers geehrt.

Fischer erstmals als Trainer am Spengler Cup

Hier erzählte René Fasel, Prä­sident des Weltverbands IIHF, wie er in seinen Jugendjahren 20 Rappen zahlte, um im Fernsehen der Quartierbeiz den Spengler Cup zu verfolgen. Dort sprach der Schweizer Nationaltrainer Patrick Fischer darüber, wie er das Schweizer Olympia-Team formt und schwärmte: «Ich liebe den Spengler Cup. Eigentlich wollte ich letztes Jahr mit Lugano dabei sein, doch dann wurde ich gefeuert, jetzt hat es geklappt.»

Schliesslich durfte Georges Lüchinger den kürzlich zurückgetretenen Mark Streit interviewen, den er als den «Winkelried unseres Eishockeys» pries, als den Mann, der den Schweizern den Weg in die National Hockey League NHL geebnet hat.

820 NHL-Spiele, 100 Tore und 349 Assists, erster Schweizer Captain eines NHL-Teams und mit den Pittsburgh Penguins der erste Schweizer Feldspieler, der den Stanley Cup gewann – das sind die wichtigsten Kennzahlen zu Mark Streits grossartiger Laufbahn.

Er sagte im Interview: «Ich spreche nicht so gerne über meine Karriere. Aber ja, ich habe meinen Traum verfolgt und nie aufgegeben, auch wenn es nicht immer leicht war.» Interviews und Begegnungen, die auch für den Moderator Georges Lüchinger besonders sind.

«The Voice» war für einen Moment sprachlos

Doch als der Spengler-Cup-Sportchef Fredi Pargätzi Georges Lüchinger das Mikrofon aus der Hand nahm, wäre wohl auch dieser zum ersten Mal in seiner Speaker-Laufbahn, die ihm die Bezeichnung «The Voice» eintrug, für einen Moment sprachlos gewesen.

Dann erinnerte sich der langjährige OK-Präsident an die Weltmeisterschaften 1998 in Zürich, als Georges Lüchinger ihn als Speaker begeistert hatte und erzählte, wie er Lüchinger nach Davos holte – und der Rheintaler fasste sich langsam wieder.

«Es gibt Leute, die sagen, Georges Lüchinger sei die Stimme des Spengler Cups. Für mich ist er der Pavarotti des Eishockeys», sagte Fredi Pargätzi in Anlehnung an die Stimme des italienischen Star-Tenors Luciano Pavarotti und ehrte den Rheintaler mit einem Spengler Cup im Mini-Format für seine 20 Jahre als Speaker des Davoser Traditionsturniers.

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