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EISHOCKEY: SC Rheintal erweitert Siegesserie auf 19 Pflichtspiele

In einem etwas zerfahrenen, aber bis zum Schluss spannenden Spiel behält der SC Rheintal die Oberhand und gewinnt in Schaffhausen mit 6:3 (2:2, 2:0, 2:1).
Sepp Schmitter
SCR-Captain Sascha Moser (2. von links) feiert sein erstes Tor als Vater. (Bild: Sepp Schmitter)

SCR-Captain Sascha Moser (2. von links) feiert sein erstes Tor als Vater. (Bild: Sepp Schmitter)

Renato Engler setzte den ersten Glanzpunkt und erzielte nach einer Minute den Führungstreffer. Nach weiteren sieben Minuten erhöhte Dominik Schawalder auf 2:0. Alles schien seinen gewohnten Gang zu nehmen. Die erste Strafe gegen den SC Rheintal brachte keine Gefahr, im Gegenteil: Zu viert kamen die Gäste zu drei hochkarätigen Chancen. Doch Lüscher im Schaffhauser Tor blieb eiskalt. Beim zweiten Anlauf machten es die Hausherren besser und verkürzten auf 1:2. Die Luchse verloren darauf etwas die Konzentration, schlugen Fehlpässe. So auch kurz vor der ersten Pause, als ein schneller Gegenstoss den Ausgleich bedeutete.

SC Rheintal erstarkt im Mitteldrittel

Das Spiel wurde mit einer soliden Leistung beider Teams abgespult. Beide Torhüter zeigten starke Paraden und hielten die Spannung hoch. Adrian Ströhle brachte seine Farben wieder in Führung. Eine Vorentscheidung fiel mit dem herrlich kombinierten Po­werplaytor zum 2:4. Getroffen hatte Papa Sascha Moser, seit einer Woche stolzer Vater seiner Tochter Ladina.

In der Folge versuchten sich die Unparteiischen in den Vordergrund zu stellen, was vermehrt zu Strafen führte. Damian Holenstein nahm das Geschenk nicht an und scheiterte bei seinem Penalty an Lüscher, der den Vorzug des Trainers erhielt. Seine Kollegin Andrea Brändli, Schweizer Nationalspielerin, amtete als Türöffnerin, um so kurz vor ihrer Reise an die Olympischen Spiele in Südkorea kein Verletzungsrisiko einzugehen.

Tore nur noch im Powerplay

Im Schlussdrittel dauerte es nur 13 Sekunden, bis Yves Breiten­moser mit einem Gewaltschuss das fünfte Tor für die Rheintaler erzielte. Auch Manuel Holen­- stein durfte zum Strafstoss antreten. Verkehrstechnisch bezeichnet, geriet er wegen Glatteis ins Schleudern und landete anstelle der Scheibe selbst im Tor. Nach dem dritten Schaffhauser Treffer keimte bei den Munotstädtern nochmals Hoffnung auf, die jedoch von Manuel Holensteins Siegestreffer zunichte gemacht wurde. Den Schlusspunkt setzte wieder Renato Engler, der mit Kundert ein paar handfeste Nettigkeiten austauschte und von den regelfesten Schiedsrichtern gleich dreimal zwei Minuten Auszeit kassierte. Diese Aktion hatte jedoch keinen weiteren Einfluss auf das Spiel, das sechs Sekunden später beendet wurde.

Nach sechs Siegen in der Vorbereitung, 16 in der Meisterschaft und drei in Cup-Spielen, war das der 25. Sieg in Folge und somit ein schönes Geburtstagsgeschenk für Sportchef Fabian von Allmen.

Weiter geht es am kommenden Samstag in Widnau gegen den EHC St. Moritz und am Dienstag in einer Woche mit dem Cup-Spiel gegen den EHC Chur.

Sepp Schmitter

2. Liga, Gruppe 2

Schaffhausen – Rheintal 3:6 (2:2, 0:2, 1:2)

IWC Arena – 244 Zuschauer – SR: Hagnauer/Haider.

Tore: 2. Engler (S. Bartholet) 0:1, 8. Schawalder (Thurnherr) 0:2, 13. Kundert (Uehlinger, Spillmann) 1:2, 18. Bruggmann (Stuber, Hürzeler) 2:2, 25. Ströhle (D. Holenstein, M. Holenstein) 2:3, 36. Moser (M. Holen­stein, Ströhle) 2:4, 41. Breitenmoser (Diener, Ströhle) 2:5, 51. Stuber (Büchel, Hürzeler) 3:5, 57. M. Holenstein 3:6.

Strafen: Schaffhausen 10 x 2 + 1 x 10, Rheintal 10 x 2 Minuten.

SC Rheintal: Lütscher (Metzler); Sutter, Moser, Manser, Binder, Schawalder, S. Bartholet, D. Holenstein, M. Holenstein, D. Bartholet, Diener, Thurnherr, Stoop, Breitenmoser, Engler, Paul, Knöpfel, Ströhle, Berweger.

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