EISHOCKEY: «Moaschtifäascht-Hoamspiel»

Morgen Samstag, 7. Oktober, um 17.30 Uhr findet in Widnau das zweite Heimspiel des SC Rheintal statt, zu Gast ist der EHC Lenzerheide-Valbella.

Sepp Schmitter
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Viel Platz für Sandro Barholet vor dem Lenzerheidner Tor: Solche Szenen wünscht sich der SCR im Multipack. (Bild: Sepp Schmitter)

Viel Platz für Sandro Barholet vor dem Lenzerheidner Tor: Solche Szenen wünscht sich der SCR im Multipack. (Bild: Sepp Schmitter)

Sepp Schmitter

Die Bündner haben erst einen Punkt auf ihrem Konto, den sie in Schaffhausen geholt haben. Nachdem sie lange geführt hatten, mussten sie noch den Ausgleich und in der Verlängerung die Niederlage einstecken. Im Heimspiel gegen St. Moritz gingen die Heidner gar nach 16 Sekunden in Führung und lagen nach 40 Minuten mit 3:1 vorne. Doch dann kassierten sie in gut drei Minuten fünf Tore, da-von drei in Überzahl, fielen komplett auseinander und verloren schliesslich mit 3:9 Toren.

Alles andere als ein Sieg wäre schwach

Trainer Ivo Prorok ist nicht zu beneiden, konnte er in den beiden Spielen nur jeweils dreizehn Feldspieler einsetzen. Damit ist die Marschrichtung für die Rheintaler klar. Konzentriert das spielen, was sie können, Scheibe und Gegner laufen lassen, Geduld zeigen und das spielerische Potenzial ausschöpfen. Mehr zusammenspielen und weniger Einzelaktionen als in St. Gallen, genauso wie sie es in der Vorbereitung mehrmals gezeigt haben. Sich nicht der Spielweise des Gegners anpassen und sich nicht zu vielen Strafen provozieren lassen, dann steht einem Vollerfolg nichts im Wege. Letztes Jahr gab es im Startspiel zu Hause gar ein Stängeli, der SCR gewann 10:2 .

Überdosis Moschti-Fäascht erst am Samstag

Die grösste Herausforderung für Roger Nater wird wohl am Wochenende sein, dass es für seine Schützlinge nicht schon am Freitag eine Überdosis Moschti-­Fäascht gibt. Dafür ist nach dem Match noch genügend Zeit.