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EISHOCKEY: «Das war eine sehr, sehr, sehr dezente Leistung»

SCR-Trainer Roger Nater war am Dienstag nicht zufrieden, freut sich aber über den Finaleinzug.
Nach dem Tor zum 1:1 für Rheintal ist der Jubel von Manuel Holenstein (l.) und Sportchef Fabian von Allmen noch verhalten. (Bild: Yves Solenthaler)

Nach dem Tor zum 1:1 für Rheintal ist der Jubel von Manuel Holenstein (l.) und Sportchef Fabian von Allmen noch verhalten. (Bild: Yves Solenthaler)

In der Analyse der ersten zwei Drittel des dritten Halbfinalspiels gegen Küsnacht ist Roger Nater, Trainer des SC Rheintal schonungslos: «Das war eine sehr, sehr, sehr dezente Leistung.» Die Mannschaft habe unpräzis gespielt, sei nicht lauffreudig und emotionslos gewesen, dazu habe auch die Zuordnung nicht gestimmt. Vier Faktoren für erfolgreiches Hockey: «Wenn alle nicht stimmen, geht’s nicht auf.»

Nater rätselt, ob es Nervosität oder Angst war, die seine Mannschaft blockiert hat: «Es war jedenfalls eine merkwürdige Stimmung im Team.»

Trotz 1:3-Rückstands – zwei Tore lag Rheintal in dieser Saison noch gar nie zurück – den Match dank des letzten Drittels noch 5:3 gewonnen hat, ringt aber auch dem Coach Respekt ab: «Das war ein Charaktertest, den wir bestanden haben.» Nater hofft, dass das Spiel gegen Küsnacht dennoch ein Lehrblätz für seine Spieler war, dass «sie gesehen haben, dass eine Leistung wie in den ersten 40 Minuten nicht geht.»

Der SCR hat bisher alle 31 Pflicht- und sechs Testspiele gewonnen: «Aber wir haben erst Zwischenziele erreicht.» Für das grosse Ziel, den Aufstieg in die 1. Liga, fehlen noch drei Siege. «Dürnten stellt wie wir ein über Jahre gewachsenes Team.» Ein Schuss Understatement schwingt mit, wenn Nater von einem «Duell auf Augenhöhe» spricht.

Der Trainer hofft darauf, in der Finalserie wieder auf seinen Topskorer Manuel Holenstein zu setzen, der die letzten zwei Spiele verletzt gefehlt hat, auch den grippegeschwächten Sin Schläpfer würde Nater gerne wieder einbauen: «Das sind zwei kreative Spieler, die unserem Offensivspiel guttun.»

Manuel Holenstein selbst ist auch optimistisch, am kommenden Dienstag wieder mitzuspielen. Am letzten Dienstag hat er als Zuschauer zuerst mit seinen Kollegen gelitten, sich später mit ihnen gefreut. «Die Verletzung schmerzt weniger als die Tatsache, in einem solchen Spiel zuschauen zu müssen», sagt er. (ys)

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