EISHOCKEY: Das Stadt-Land-Derby

Morgen Samstag, 30. September, kommt es in der Meisterschaft der 2. Liga ab 17.30 Uhr im Lerchenfeld zum Stadt-Land-Derby EHC St. Gallen gegen den SC Rheintal.

Sepp Schmitter
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Vom SC Rheintal darf gegen das neu zusammengesetzte Team mit Personalsorgen ein dominanter Auftritt erwartet werden. (Bild: smr)

Vom SC Rheintal darf gegen das neu zusammengesetzte Team mit Personalsorgen ein dominanter Auftritt erwartet werden. (Bild: smr)

Sepp Schmitter

Die Hauptstädter sind denkbar schlecht in die Saison gestartet, gegen den EHC St. Moritz setzte es zu Hause eine 2:6-Niederlage ab. St. Gallen belegte in der letzten Saison den achten Platz und konnte so in den Playoffs mitspielen und den Ligaerhalt sichern. Dann gab es den grossen Umbruch im Sommer, mehr als die Hälfte des Teams wurde neu ­verpflichtet. Mit dem EHC Uzwil wurden der Trainer und verschiedene Spieler getauscht. Kevin Schüepp ist neu beim Erstligisten an der Bande, dafür hat Christian Schuster im Lerchenfeld das Zepter übernommen.

44-jähriger Spielertrainer Schuster spielte beim SCR

Eigentlich war er nur als Trainer vorgesehen, aber wegen Personalmangel ist er trotz seiner 44 Jahre nochmals in die Hosen gestiegen und fungiert nun als Spielertrainer. Er ist auch im Rheintal kein Unbekannter, spielte er doch in der Saison 11/12 mit wechselnder Begeisterung beim SC Rheintal. Auch die Torhüter wurden ausgetauscht und so kam der Widnauer Kevin Fehr nach St. Gallen. Er ist beim SC Rheintal gross geworden, spielte in den Auswahlteams seiner Altersklasse, bei Kloten Elite A und ist jetzt über Uzwil in St. Gallen angekommen.

Der SC Rheintal ist der klare Favorit

Keine leichte Aufgabe also für den Trainer, aus diesen Spielern ein erfolgreiches Team zu formen. Der SC Rheintal kann mit vier Blöcken antreten, hat mit dem Spiel gegen Engiadina Fahrt aufgenommen und ist darum der klare Favorit. Ein kleiner Wermutstropfen ist der Rücktritt von Alexander Paul. Er hat den Vorstand um die Auflösung seines Vertrags gebeten und macht sportliche Gründe geltend. Der Verein bedauert diesen Schritt, muss ihn aber akzeptieren.

Eine Unbekannte wird sein, ob es dem Rheintaler Anhang gelingen wird, Heimspielatmosphäre ins Stadion Lerchenfeld zu bringen.