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EISHOCKEY: Das Beste kam zum Schluss

Der SC Rheintal stand im 31. Pflichtspiel kurz vor der ersten Niederlage der Saison. Er drehte das Spiel gegen Küsnacht aber noch und siegte 5:3 (0:0, 1:3, 4:0).
Larissa Binder
Adrian Ströhle & Co. machten es im dritten Halbfinal spannend. (Bild: Yves Solenthaler)

Adrian Ströhle & Co. machten es im dritten Halbfinal spannend. (Bild: Yves Solenthaler)

Larissa Binder

Die Zuschauerkulisse widerspiegelte die Hoffnung auf den Rheintaler Finaleinzug. Das Anfangsdrittel konnte diese Erwartungen jedoch nicht erfüllen. Zwar gab es in der ersten Minute einen Pfostenknaller, das Netz zappelte aber in den ersten 20 Minuten nie.

Was sich auf dem Eis abzeichnete, war ein verfahrenes, ungenaues Spiel. Während des gesamten Drittels kam kein richtiger Spielfluss auf, was zu potenziell gefährlichen Szenen in der eigenen Zone führte. Allerdings konnte Keeper Metzler als hinterster Mann die Führung der Gäste vorerst verhindern.

Nach zwei Dritteln sah es nach der ersten Pleite aus

Auch im Mitteldrittel fanden die Luchse nicht ins Spiel. Und in der 28. Minute gerieten sie gar in Rückstand. War dies der Weckruf für die müden Rheintaler? Zuerst sah es danach aus: Knapp eine Minute später glich Bärtsch souverän aus. Aber auch das gab den Rheintalern nicht den nötigen Kick.

Zu viele Fehler und eine zu komplizierte Spielweise wurden von Kunz ausgenutzt: 1:2. Aufgrund eines groben Fehlers seitens der Gastgeber folgte kurz darauf gar das 1:3. Klar war: im Schlussdrittel muss eine andere Mannschaft daherkommen, sonst droht die erste Niederlage der Saison.

Doch der Spielfluss stockte vorerst weiter. Aber in der 45. Minute bescherte eine schöne Kombination von Paul zu Bartholet den Rheintalern einen Glücksmoment. Dieser Treffer gab wieder Selbstbewusstsein: Engler glich auf ein schnelles Zuspiel von Breitenmoser aus.

Konnte das Spiel nun gedreht werden? Nach einem Fehler der Zürcher kam Damian Holenstein allein aufs gegnerische Tor und schoss die Rheintaler erstmals in Führung. In der 53. Minute war es erneut Holenstein, der mit dem 5:3 die Partie entschied.

Jubel und Heiterkeit bei den Rheintalern und ihren Anhängern. Mehr brauchte es nicht: Sie stehen im Playoff-Final und dürfen um den Aufstieg in die 1. Liga kämpfen.

Playoff-Final gegen Dürnten Vikings

Die Best-of-5-Serie beginnt am Dienstag, 20. März. Widersacher der Rheintaler sind die Dürnten Vikings, die sich gegen Luzern ebenfalls in nur drei Spielen durchsetzten. Die dritte Partie gewannen die Zürcher 5:4 nach Verlängerung.

2.-Liga-Playoffs, Halbfinal

Rheintal – Küsnacht 5:3 (0:0, 1:3, 4:0)

KEB Aegeten – 730 Zuschauer – SR: Sprenger/Chevalley.

Tore: 28. Von Känel 0:1, 29. Bärtsch (Moser) 1:1, 35. Kunz 1:2, 37. Wüst 1:3; 45. S. Bartholet (Paul, Ströhle) 2:3, 46. Engler (Breitenmoser, Moser) 3:3, 49. D. Holenstein (Metzler) 4:3, 53. D. Holenstein (Berweger) 5:3.

Strafen: Rheintal 5 x 2, Küsnach 3 x 2 Min.

Rheintal: Metzler; Knöpfel, Diener; Binder, Paul; Berweger, D. Bartholet; Sabanovic, Manser; Moser, Ströhle, Bärtsch; Holenstein, Sutter, Breitenmoser; Schawalder, Engler, S. Bartholet, Obrist, Stoop.

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