EISHOCKEY: 18:0!

Die Rheintaler präsentieren sich zu Hause in Moschti-Fäascht-Laune und deklassieren den EHC Lenzerheide-Valbella im 2.-Liga-Spiel mit 18:0 (9:0, 4:0, 5:0).

Sepp Schmitter
Merken
Drucken
Teilen
Allein Manuel Holenstein (l.) schoss drei Tore und verbuchte vier Assistpunkte. (Bild: Sepp Schmitter)

Allein Manuel Holenstein (l.) schoss drei Tore und verbuchte vier Assistpunkte. (Bild: Sepp Schmitter)

Sepp Schmitter

Zwölf verschiedene Torschützen stehen für eine geschlossene Mannschaftsleistung und dokumentieren die Überlegenheit auf der ganzen Linie.

Die Rollenverteilung in diesem Spiel war schnell einmal gegeben, der SCR besetzte alle Hauptrollen, die bemitleidenswerten Bündner spielten nur Statisten. Manuel und Damian Holenstein, Yves Breitenmoser und sogar Luca Binder markierten vier oder mehr Scorerpunkte. Beim SC Rheintal punkteten mit 16 Spielern mehr, als die Bündner insgesamt auf ihrem Matchblatt hatten, nämlich nur deren zwölf.

Drei Tore in den ersten zwei Startminuten

Mit drei Toren in zwei Minuten der Startphase nahmen die Hausherren dem Gegner allen Wind aus den Segeln und zerstörten früh deren Punkteträume. Eine kleine Keilerei zum Dampfablassen brachte Platz auf dem Spielfeld und ein weiteres Tor. Nachher verlief das Spiel weitgehend friedlich und fair, der SC Rheintal schoss sich richtiggehend warm, denn zur ersten Pause stand es bereits 9:0. Einzige Frage war: Hält der Shutout für Fabian Lütscher? Diese neun Tore waren zu viel für Torhüter Gadient. Die Bündner Goalies machten Arbeitsteilung – und beide kassierten je neun Treffer.

18:0 ist eine Antwort auf die komische Ligapolitik

Bei Collet dauerte es einfach etwas länger, aber beide waren nicht zu beneiden und meist chancenlos. Der SC Rheintal spielte konzentriert weiter, liess nicht nach und scorte mit schöner Regelmässigkeit, wobei die Chancenauswertung nicht einmal als optimal bezeichnet werden konnte und nur vier Tore im Powerplay gefallen sind.

Mit nur einer nötigen Glanzparade sicherte sich Fabian Lütscher den verdienten Shutout. Damit war der höchste Sieg in der 2.-Liga-Geschichte des SCR Tatsache, ähnliche Resultate gab es in den Siebzigerjahren in der dritten Liga. Das Resultat ist auch eine Antwort an die Adresse des Regionalverbandes mit seiner komischen Ligapolitik.

Weiter geht es für den SC Rheintal am nächsten Samstag auswärts gegen den Tabellenletzten EHC Urdorf.