Einsatz auf dem Weg zum Prüfstand

Üblicherweise segne man ein Feuerwehrfahrzeug, bevor es in Dienst gesetzt wird, erklärte Feuerwehrkommandantin Nicole Casterra den Besuchern des Tags der offenen Tür. Weil das neue Tanklöschfahrzeug bereits im Februar ausgeliefert worden ist, stand es aber bereits einige Male im Einsatz.

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Üblicherweise segne man ein Feuerwehrfahrzeug, bevor es in Dienst gesetzt wird, erklärte Feuerwehrkommandantin Nicole Casterra den Besuchern des Tags der offenen Tür. Weil das neue Tanklöschfahrzeug bereits im Februar ausgeliefert worden ist, stand es aber bereits einige Male im Einsatz. Unter anderem als man zu viert zum Prüfstand nach Wittenbach fuhr, wo das TLF vor der Inbetriebnahme wie vorgeschrieben vom Amt für Feuerschutz kontrolliert werden sollte. Kurz vor der Autobahnauffahrt in Au sah die Besatzung Rauchsäulen von einem Flachdach einer Industriehalle aufsteigen, wo bei Isolationsarbeiten Plastikfolien und Isoliermatten in Brand geraten waren. Man habe in der Notrufzentrale nachgefragt, ob der Brand schon gemeldet sei, erzählte Casterra. Weil dem nicht so war, sei man in den Einsatz gegangen. «Wir konnten ja schlecht mit einem Feuerwehrauto an einem Brand vorbeifahren.» Die Auer Feuerwehrleute hätten grosse Augen gemacht, als bei ihrem Eintreffen bereits Rebsteiner am Löschen gewesen seien, meint Casterra schmunzelnd. Der Sachverhalt sei schnell geklärt gewesen. Die vier Rebsteiner übergaben den Einsatz, räumten ihre Schläuche wieder ein und fuhren weiter nach Wittenbach. Das Tanklöschfahrzeug bestand die Prüfung übrigens mit Bravour. (mt)