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Eines der besten Gartenbücher

Das Gartenbuch «Spriessbürger» der Agronomin und Journalistin Eveline Dudda ist gestern auf der Insel Mainau als eines der Top-5-Gartenbücher des Jahres 2016 ausgezeichnet worden.
Max Tinner
Eveline Dudda mit ihrem Buch «Spriessbürger» in ihrem Garten in Hinterforst. (Bild: Max Tinner)

Eveline Dudda mit ihrem Buch «Spriessbürger» in ihrem Garten in Hinterforst. (Bild: Max Tinner)

Ihr Buch «Spriessbürger» stehe ziemlich schräg in der Gartenbuch-Landschaft, sagt Autorin und Herausgeberin Eveline Dudda selbst. Und doch – vielleicht ja auch gerade deshalb – gilt es als eines der besten Gartenbücher, das dieses Jahr im deutschsprachigen Raum erschienen ist. So sieht es jedenfalls die Deutsche Gartenbau-Gesellschaft (DGG). Der Verein sieht sich als Vertreter von 6,5 Millionen Freizeitgärtnern und zeichnet jährlich die Top 5 jener neuen Gartenbücher aus, die zur Prämierung eingereicht werden.

Mit Gartenbüchern lassen sich Bibliotheken füllen

Das Gärtnern ist eine Passion, die jährlich mit zig Buchneuerscheinungen bedient wird. Mit Gartenbüchern lassen sich Bibliotheken füllen. Umso bemerkenswerter ist es, dass gerade ein Gartenbuch aus dem Rheintal zu den besten zählt. Gestern Freitag versah die DGG an ihrer Jahresversammlung auf der Insel Mainau «Spriessbürger» mit dem Top-5-Prädikat.

Die Hinterforster Agronomin und Journalistin Eveline Dudda hat es zusammen mit Klaus Laitenberger erarbeitet, der in Irland an der Universität Cork Biogemüsebau und Lebensmittelproduktion unterrichtet. Die Fotos sind vom Glarner Giorgio Hösli. «Spriessbürger» ist speziell für die Schweizer Leserschaft geschrieben, weshalb beispielsweise nicht von Karotten die Rede ist, sondern von Rüebli. Für das deutsche und österreichische Publikum werden solche Helvetismen aber in einem Glossar «übersetzt». Auffallend ist die für ein Gartenbuch ungewöhnliche Aufmachung. Es enthält nicht die sonst üblichen ganzseitigen Hochglanzfarbfotos, sondern solche in Schwarzweiss. «Spriessbürger» will kein Bilderbuch sein, sondern ein Handbuch für den Nutzgarten, ein Ratgeber, den man immer wieder zum Nachschlagen in die Hand nimmt.

Was die Jury besonders überzeugt hat, sind Saat- und Pflanzzeitangaben, die sich nach Naturbeobachtungen richten, statt nach Kalenderdaten. Denn so sind die Ratschläge für alle Höhenlagen anwendbar. Provokativ hinterfragt werden hingegen die bei vielen Hobbygärtnern beliebten Gartenhoroskope. «Wer auf die Sterne schaut, verliert den Blick für die Realität», sagt Eveline Dudda, «wer mit Horoskopen Erfolg hat, wäre bestimmt auch ohne sie erfolgreich.»

Nicht nur bei der Jury der DGG kommt das Buch gut an, sondern auch bei der Leserschaft. Immer wieder komme es vor, dass jemand, der das Buch kaufte, ein zweites nachbestelle, um es zu verschenken, stellt Eveline Dudda erfreut fest. «Spriessbürger» ist im Januar in einer Auflage von 5000 Exemplaren erschienen. Für nächstes Jahr ist eine zweite Auflage geplant.

www.spriessbuerger.ch

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