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Eine Weltmarke bleibt rheintalisch

Auf den Fahnen beim Industriegebäude an der Iselistrasse, auf dem bis vor einigen Wochen «Continental» zu lesen war, weht nun der Name Veratron. Veratron übernimmt das weltweite Geschäft von VDO Marine.

Im Zuge eines Management Buy-outs hat der Continental-Konzern das globale VDO Marine-Geschäft verkauft. Anteilseigner sind die bisherigen Geschäftsführer Hans Bauer und Martin Ebneter sowie ein Schweizer Investor, die Rupaal Finanz Holding, spezialisiert auf kleine und mittelständische Unternehmen. Mit dieser Transaktion bleiben die Lizenzrechte für die Marke VDO Marine, die Vertriebswege und der Produktionsstandort mit den Bereichen Forschung und Entwicklung in Rüthi.

Angefangen hat das Unternehmen in den 1970er-Jahren als VDO, ursprünglich als Produktionsstätte für die Automobilindustrie. Einige aktuelle Kunden heute: Mercury, Yamaha, Honda und Harley. Die Rüthner Firma entwickelte sich zum Hersteller von Spezialprodukten für den maritimen Bereich und für Motorräder. Das Unternehmen entfernte sich immer mehr vom klassischen Automobilbereich. «Wir wurden innerhalb des Konzerns immer mehr zur Nische, bedienten immer mehr den Bereich Sonderfahrzeuge», sagt Martin Ebneter, VR-Präsident von Vera-tron, «das ganze Set-up hat nicht mehr richtig in die Strategie von Continental gepasst.» Daraus resultierten Überlegungen, wohin die Reise gehen soll.

Den eigentlichen Anstoss für die Änderung habe das Jahr 2015 gegeben. «Wir sind ein zu 100 Prozent exportorientiertes Unternehmen. Damals haben wir beschlossen, zusammen mit dem Konzern konkret etwas zu tun», sagt Hans Bauer, CEO Veratron. Der Prozess habe in Etappen am 31. Juli einen positiven Abschluss gefunden. Teil der Transaktion sind Kooperationsverträge zwischen Veratron und Continental in den Bereichen Forschung und Entwicklung sowie Produktion. So werden etwa für eine Übergangszeit eine Reihe von Produkten für Continental in Rüthi gefertigt. Aufträge von Continental in Forschung und Entwicklung bescheren Veratron in den ersten Jahren eine Kapazitätsauslastung.

Hans Bauer und Martin Ebneter haben seit einigen Jahren als CEOs für Continental das weltweite Marinegeschäft von Rüthi aus geleitet und entwickelten das Konzept für ein Management Buy-out. «Wir sind vom Potenzial des Marinegeschäftes und der einzigartigen Kompetenz der Belegschaft in Rüthi überzeugt», sagt Martin Ebneter. (kla)

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