Eine tolle Ausstellung zum 20. Geburtstag

Mit der Aufforderung zum «selber aktiv werden», mit schönen Handarbeits- und Werkarbeiten, Zeichnungen, Malereien, vor allem aber mit einer bunten Vielfalt an originellen Projektarbeiten präsentierte das Oberstufenzentrum Montlingen gestern eine sehenswerte Ausstellung.

Max Pflüger
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MONTLINGEN. 1996 wurde aus der Realschule Montlingen das Oberstufenzentrum OZM. Schüler aus den Dörfern Kriessern, Montlingen und Eichenwies besuchen hier die Sekundar- oder Realschule. Mit der diesjährigen Schulausstellung stellten die Montlinger den Geburtstag ihres Oberstufenzentrums in den Mittelpunkt. Thema: «selber aktiv werden».

Schüler unterrichten Eltern

Während der Sondertage 2016 wurden am Oberstufenzentrum Montlingen verschiedene Postenarbeiten für die Schulausstellung vorbereitet. Ziel war es, Besucherinnen und Besucher die Jubiläumsausstellung aktiv erleben zu lassen. Eltern, Bekannte, aber auch Freunde und Freundinnen sollten dabei etwas Neues erfahren, vielleicht sogar etwas lernen oder längst vergessenes Schulwissen auffrischen können. Verschiedene Experimente aus Physik und Chemie waren da im Angebot, der Nachweis von Stärke mit Hilfe von Jod, die Trennung flüssiger Gemische mit Hilfe der Papier-Chromatographie, die lebendige Erfahrung von Geometrie beim Basteln von Körpern mit Trinkhalmen, das Programmieren von Legofahrzeugen am Computer und anderes mehr. Beim Chorprojekt war man zum Mitsingen eingeladen.

Interessantes OL-Projekt

Unter der Leitung von Niklaus Wolgensinger war ein OL-Projekt entstanden, das auf dem Schulareal seine Feuerprobe bestanden hat. Ausgesteckt waren drei Läufe, die mit steigender Postenzahl als «leicht», «mittel» und «schwierig» eingestuft waren. Im ganzen Dorf soll es heute Samstag im grösseren Rahmen zur sportlichen Aktivität einladen.

Kreative Projektarbeiten

In der Kirchengut-Halle wurden 58 Projektarbeiten der dritten Oberstufe präsentiert. Die Besucherinnen und Besucher waren überrascht, zu welch hohen Leistungen die Oberstufenschülerinnen und -schüler beim selbständigen Erarbeiten einer selbst gestellten und selbst geplanten Aufgabe fähig sind. Schreinerarbeiten wie etwa ein gefällig designter Schaukelstuhl oder ein aus edlem einheimischem Holz gefertigtes Stubentischchen erforderten präzises Arbeiten, geometrisches Denken und viel handwerkliches Geschick. Das Brauchtum mit den Riettüfel Tribern stellte die eine Arbeit dar, mit den Naturschönheiten der alten Diepoldsauer Flussschlaufe beschäftigte sich eine andere. Mit einem knatternden Motor verwandelte ein Schüler eine Bierkiste in einen fahrbaren Untersatz. Da wurde aber auch gebacken und dabei ein Kochbuch verfasst.

Daneben kam jedoch auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz. Die Festwirtschaft lud zum Verweilen und Geniessen ein und wurde gerne besucht.