Bildstöckli in Berneck wird am 16. August eingeweiht

Am Dorfrand von Berneck lädt eine Muttergottes zum Gebet ein. Am 16. August wird das Bildstöckli eingeweiht.

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Das neue Bildstöckli ist stets mit frischen Blumen geschmückt, die Passanten vorbeibringen.

Das neue Bildstöckli ist stets mit frischen Blumen geschmückt, die Passanten vorbeibringen.

Bild: pd

(pd/hb) Die «Held» ist ein Ort, wo viele Menschen vorbeiwandern oder gern anhalten, um sich zu besinnen. Seit 2008 bewegt sich jeden Dienstag im Oktober um sechs Uhr morgens eine Gruppe von Männern und Frauen, zu Fuss und betend, von der Heiligkreuzkapelle bis zur Held in die Nähe des Ornithologenstadels. Dort blickt man aus der Dunkelheit dem Licht entgegen auf das erwachende Berneck.

Diese besinnlichen Momente haben den Wunsch geweckt, in der Umgebung ein Bildstöckli zu bauen.

Es gab Stolpersteine zu überwinden

Von der Idee bis zur Verwirk­lichung vergingen drei Jahre. Architekt Matthias Waibel vom Büro Carlos Martinez Architekten hat die Projektidee entwickelt und eine moderne Grotte in eine alte Mauer integriert, die sich auf Gemeindeboden befindet. Eine Baubewilligung war nötig. Die bestehende Mauer war der Grund, weshalb dieses Projekt vom Kanton genehmigt wurde. Im Bildstöckli befindet sich eine Statue der Muttergottes mit dem Jesuskind. Sie ist ein 40cm hohes Kunstwerk und wurde in einem Atelier in Deutschland aus Bronze gegossen. Dieses Material bewährt sich, da es beständig gegenüber Wettereinflüssen ist.

Am 13. Mai, dem Fatimatag, mitten in der Coronazeit, wurde das Bildstöckli fertiggestellt. Inzwischen ist es für Besucher verschiedenen Alters zu einem Zufluchtsort geworden. Es weckt das Bedürfnis, in der Natur mit Gott in Berührung zu treten.

Das neue Bildstöckli steht unter dem Patronat der Katholischen Kirchgemeinde Berneck und soll viele Suchende ansprechen. Geweiht ist es der Mutter vom guten Rat. Der Bittruf ist richtungsweisend und Hilfe zugleich.

Das Bildstöckli wird am Sonntag 16. August, um 16.30 Uhr von Pfarrer Josef Benz eingeweiht. Danach gibt es einen Apéro.