Eine Messe, die keine Grenzen kennt

DORNBIRN. Gestern Morgen wurde die 36. Frühjahrsmesse in Dornbirn eröffnet. 650 Aussteller präsentieren bis Sonntag, 10. April, ihre Produkte auf dem grössten Marktplatz Vorarlbergs.

Bea Sutter
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«Schafe und Co.» ist ein Sonderschau-Thema: Von den liebenswerten Tieren waren auch die geladenen Gäste beeindruckt: (von rechts) Landesrat Erich Schwärzler, Maria Fekter, Bundesministerin für Inneres (Wien), und Landeshauptmann Herbert Sausgruber. (Bilder. Bea Sutter)

«Schafe und Co.» ist ein Sonderschau-Thema: Von den liebenswerten Tieren waren auch die geladenen Gäste beeindruckt: (von rechts) Landesrat Erich Schwärzler, Maria Fekter, Bundesministerin für Inneres (Wien), und Landeshauptmann Herbert Sausgruber. (Bilder. Bea Sutter)

Zur Dornbirner Frühjahrsmesse konnte gestern Dietmar Stefani, Geschäftsführer der Dornbirner Messe GmbH, rund 1000 geladene Gäste aus Politik und Wirtschaft begrüssen. Die Frühjahrsmesse sei eine bedeutende Drehscheibe der Wirtschaft in der Region. Ausstellende und Besucher kommen von diesseits und jenseits der Grenze. Die Messe kennt keine Grenzen.

Spiegelbild der Region

Nebst Bewährtem finden sich ein neuer, erstmals kombinierter Themenbereich «Garten & Grillen» sowie die grosse Jubiläumsschau «Schaf & Co.» Der Vorarlberger Schafzuchtverband feiert sein 40-jähriges Bestehen. Die Ausstellung «Bauen & Wohnen» wurde erweitert. Dass sich 50 Prozent der Aussteller mit Energie-Themen befassen, zeige den Wandel und das Umdenken, sagte Dietmar Stefani. Insgesamt zeigen rund 650 Aussteller ihr Leistungsangebot. Die Hypo-Modeschau, Wirtschaftszelt, Burgenland- und Ländle-Genuss-Halle sowie das AK-Kultur-Café gibt es auch dieses Jahr. Zusätzlich zu Produkten und Dienstleistungen gibt es auch passende Unterhaltungs- und Informationsangebote.

Die Produkte lieben und leben

Wolfgang Rümmele, Bürgermeister der Stadt Dornbirn, erläuterte, dass eine gute Mischung aus Information und Unterhaltung eine permanente Herausforderung sei. Dazu brauche es viel Leidenschaft. Die Grüsse aus Wien überbrachte Maria Fekter, Bundesministerin für Inneres: «Die Dornbirner Messe ist auch in Wien ein Begriff.» Gastreferent Josef Zotter, erfolgreicher Kreativ-Chocolatier aus der Steiermark, zeigte auf, welche Bedeutung die kleinen und mittleren Unternehmen für eine Region haben. «Innovation, Kreativität und Regionalität werden zukunftweisend sein.» Um Erfolg zu haben, müsse man die Produkte lieben und leben.» Landeshauptmann Herbert Sausgruber verlieh der Freude Ausdruck, dass es der Wirtschaft wieder besser gehe. Es werde wieder solider mit dem Geld umgegangen. «Man sollte uns möglichst wenig beim Arbeiten stören», sagte Sausgruber. Vorarlberg könne gestärkt im Wettbewerb bestehen. «Wenn wir zusammenhalten, können wir viel bewegen.» Mit diesen Worten erklärte der Vorarlberger Landeshauptmann die 36. Frühjahrsmesse in Dornbirn als eröffnet.

Wolfgang Rümmele, Bürgermeister von Dornbirn, bei der Ansprache.

Wolfgang Rümmele, Bürgermeister von Dornbirn, bei der Ansprache.

Begrüssung: Dietmar Stefani, Geschäftsführer der Dornbirner Messe.

Begrüssung: Dietmar Stefani, Geschäftsführer der Dornbirner Messe.

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