«Eine lange Reise hört nun auf»

DIEPOLDSAU. Am Oberstufenzentrum (OZ) Kleewies wurden am Donnerstag 66 Schülerinnen und Schüler der Abschlussklassen verabschiedet. Die OZ-Band mit Chor und das Wolfgang-Frank-Trio umrahmten den Abend musikalisch.

Andrea Plüss
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Beeindruckte mit ihrem Solo: Nina Domingues aus dem OZ-Chor. (Bilder: Andrea Plüss)

Beeindruckte mit ihrem Solo: Nina Domingues aus dem OZ-Chor. (Bilder: Andrea Plüss)

Einen «Prachtabend» habe man für die Schlussfeier erwischt, freute sich Schulleiter Peter Witschi gleich zu Beginn. Verabschiedet wurden 28 Absolventen der 3. Sekundarklasse, 26 Absolventen der 3. Realklasse und drei der 3. Realklasse B. Sieben Schüler gehen nach der 2. Sekundarklasse auf die Kanti, zwei in eine Privatschule. Wann ist ein Schuljahr erfolgreich verlaufen? Diese Frage stellte Schulleiter Witschi und beantwortete sie sogleich selbst. Insgesamt sei es ein ruhiges Jahr mit wenigen «üblichen Scharmützeln» gewesen.

Viele unterschiedliche Anlässe seien erfolgreich durchgeführt worden: Schulreisen Lager, Sporttage, Sonderwochen etc. Das wichtigste sei aber die pädagogische Arbeit in den Klassenzimmern, so Witschi. «Hier haben Schüler und Lehrer die Lernziele erreicht und teils mit sehr guten Resultaten abgeschlossen.»

Freude und Wehmut

Natürlich herrsche bei den Abgängern die Freude vor, nun etwas Neues zu beginnen, aber «vielleicht macht sich auch ein bisschen Wehmut breit», mutmasste der Schulleiter.

Denn: «Es hat sich im OZ mehr verändert, als nur die Körpergrösse.» Mit dem Abschluss der Volksschule stehen die jungen Menschen vor ihrem bislang grössten und entscheidendsten Schritt. Einsatz, Lernbereitschaft und Hartnäckigkeit sind nötig, um im Berufsleben oder bei Weiterbildungen zu bestehen, machte Witschi deutlich.

«Eine lange Reise hört auf», und der weitere Weg sei stets individuell, bemerkte Schulratspräsident Christian Sepin.

Persönlich verabschiedet

Er appellierte an die Schulabgänger, auch bei möglichen Schwierigkeiten nicht gleich alles hinzuwerfen: «Macht bitte keine halben Sachen», denn «eine abgebrochene Lehre ist keine Lehre.» Die 66 Schulabgänger wurden anschliessend vom Schulleiter verabschiedet und erhielten als Erinnerung den OZ-Kugelschreiber. Alle Abgänger haben eine Lehrstelle oder eine andere Anschlusslösung gefunden.

Für die Lehrerinnen und Lehrer gab es neben Dankesworten der Schüler Geschenkkörbe, Blumen, Gedichte und persönliche Abschiedsgeschenke. Mit fetzigem Sound eröffnete das Wolfgang-Frank-Trio den inoffiziellen Teil.

Jeder der 66 Schulabgänger wurde persönlich verabschiedet.

Jeder der 66 Schulabgänger wurde persönlich verabschiedet.