Ein Whiskey als Hommage an die Rheintal-Region

Die Sonnenbräu AG feiert ihr 130-jähriges Bestehen. Einige der geplanten Feierlichkeiten hat man aufgrund von Corona absagen müssen. Umso mehr freut sich die Regionalbrauerei deshalb über die Vorstellung einer neuen Whiskysorte.

Andrea C. Plüss
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Vorgestellt wurde der «Schollamühli»-Whisky von drei Vertretern der Sonnenbräu AG, Arnold Graf (VRP), Braumeister Steffen Pawlak und Marketingleiter Dominik Sieber (v.l.), Im Hintergrund Beat Stoller, bei Pro Riet Rheintal für die Schollenmühle zuständig.

Vorgestellt wurde der «Schollamühli»-Whisky von drei Vertretern der Sonnenbräu AG, Arnold Graf (VRP), Braumeister Steffen Pawlak und Marketingleiter Dominik Sieber (v.l.), Im Hintergrund Beat Stoller, bei Pro Riet Rheintal für die Schollenmühle zuständig.

Bild: Andrea C. Plüss

Für das Jahr des 130-jährigen Bestehens hatte sich die Regionalbrauerei einige Publikumsaktivitäten überlegt. Aufgrund der geltenden Coronaschutzmassnahmen mussten jedoch bereits einige Aktivitäten abgesagt werden. «Wir hoffen aber, dass am 30. Mai, am eigentlichen Geburtstag der Brauerei, kleine Events stattfinden können», sagt Dominik Sieber, Marketingleiter der Sonnenbräu AG. Was allenfalls in welcher Form realisierbar sei, könne erst kurzfristig entschieden werden.

Erst kürzlich hatte die Brauerei aus Rebstein das Brauifäscht, das für Anfang September geplant war, absagen müssen. Es sei unrealistisch, auf die Durchführbarkeit eines Grossanlasses zu hoffen, bei dem sich Tausende Gäste zur gemeinsamen Party treffen, so Sieber. «Bier und Maske geht nicht», fasst Arnold Graf die Planungsunsicherheiten für die Regionalbrauerei während der Coronazeit zusammen. Der Verwaltungsratspräsident der Sonnenbräu AG hatte am Mittwoch dennoch Grund zur Freude. Er stellte den neuen «Swisslander» Single Malt Whisky vor.

Schollenmühle ist Namensgeberin

Dies bei der Schollenmühle Altstätten, die der neuen Edition auch den Namen gab. «Der ‹Schollamühli› ist ein Rheintaler Torf-Rauch-Whisky», erklärt Graf. Heisse Rauchgase des Torffeuers wurden dabei über längere Zeit ins Fassinnere geleitet. Auch das Braumalz ist aus dem Rheintal und dem Fürstenland.

Bereits 1999, zum Zeitpunkt der Liberalisierung des Marktes, hatte Graf begonnen, sich mit der Whiskyherstellung zu beschäftigen. Diese Leidenschaft pflegt er bis heute. «Ich probiere dreimal pro Jahr die Whiskys, die bei uns lagern», sagt Graf. Meist an den Wochenenden kümmert er sich um die Whiskyfässer im Keller der Brauerei.