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Eine Halbzeit Spassfussball

Der FC Diepoldsau bleibt zu Hause weiter siegreich und schlägt einen biederen FC Appenzell klar mit 3:1, wofür eine insgesamt mittelmässige Leistung ausreichte.
Gerhard Huber

Der Match hatte noch gar nicht richtig begonnen, da hatte es im Kasten der Appenzeller auch schon zum ersten Mal geklingelt. Kaum dreissig Sekunden waren vergangen, als der FC Diepoldsau mit 1:0 in Führung ging. Hellwach aus der Kabine gekommen, eroberte Rafael Bucheli den Ball, Noah Thönig schlug eine Massflanke von rechts und Dursun Karatay fettete mit einem gezielten Kopfball sein Torkonto weiter auf.

Luftkampf knapp innerhalb der Strafraumgrenze

Das wenige Minuten später gefallene 2:0 für die Rheininsler gehörte einzig und allein Nachwuchstalent Noah Thönig. Er duellierte sich knapp innerhalb der Strafraumgrenze im Luftkampf mit Appenzells Torwart D'Olif um einen hoch aus dem Mittelfeld geschlagenen Ball. D'Olif konnte den Ball nicht aus der Luft pflücken, beide Spieler gingen zu Boden, Thönig erfasste schnell die Situation, war sofort wieder auf den Beinen und schoss die freiliegende Kugel ins Ziel der Kickerträume. Der Rettungsversuch des Gästeverteidigers Moser, den Ball noch von der Linie zu kratzen, scheiterte.

Die ersten 45 Spielminuten spielten die Hausherrren wie aus einem Guss und hatten den FC Appenzell fest im Griff. Der Match machte Zuschauern und den Hutter-Schützlingen sichtlich Spass. Und zeitweise wurde auch Spassfussball gespielt. Wie kurz vor der Pause, als Karatay im Innerrhödler Strafraum drei seiner Gegenspieler schwindlig spielte, bis einer ausrutschte und im Fallen den Ball mit den Händen mitnahm. Klarer Penalty, der von Manuel Fisch routiniert zur 3:0-Führung verwertet wurde.

Nach der Pause schaltete der FCD um mehrere Gänge zurück und bot nur noch unattraktives Mittelfeldgekicke. Die Gäste kamen auf und zu mehreren hochkarätigen Chancen, die von Torwart Florin Wetter, dem besten Spieler seiner Mannschaft in der zweiten Hälfte, meist bravourös zunichte gemacht wurden.

Manser entwischt und verhindert die Null

Nur einmal hatte er das Nachsehen, als ein Prellball aus dem Mittelkreis Appenzell-Stürmer Lars Manser im vollen Lauf vor die Füsse fiel und dieser unbedrängt auf Wetter zustürmen und mit dem Ehrentor zum 3:1 vollenden konnte. Tippilzou-Coach Engelbert Hutter hatte die Begründung für die schwache zweite Halbzeit: «Meine Jungs kommen auf dem Zahnfleisch daher, Bucheli und Karatay sind bereits angeschlagen ins Spiel gegangen, dazu fehlten heute der gesperrte Genctürk und der immer noch rekonvaleszente Krstovic.»

3. Liga, Gruppe 2

Diepoldsau-Schmitter – Appenzell 3:1 (3:0)

Rheinauen – 110 Zusch. – SR: A. Kojadinovic.

Tore: 1. Karatay 1:0, 9. Thönig 2:0, 42. Fisch (Penalty) 3:0, 76. Manser 3:1. Diepoldsau: Wetter; Durot, Fisch, Ubavic, Besserer; Bucheli, Kuster, Dietsche, Blum; Thönig, Karatay. (Teileinsatz: Özkan, Jevtic, Ibrahimi.)

Appenzell: D'Olif; Köppel, Hörler, Moser, Inauen; Signer, Eberle, Fässler, Manser; Koller, Büchler.

(Teileinsatz: Fässler, Baumann, Touray.)

Gelbe Karten: 53. Signer, 82. Jevtic, 85. Touray (alle Foul), 88. Özkan (Unsportlichkeit).

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