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Eine Fussball-WM in der Schule

Während in Frankreich die Fussball-Europameisterschaft stattfindet, kicken in St. Margrethen die Kinder um den WM-Titel. Das Netzwerk Wiesenau hatte zur Wiesenau-Meisterschaft aufgerufen: Kinder und Eltern gegen Lehrer.
Monika von der Linden
Leonie Mathis (links) und Nina Tiric verkaufen die im Werkunterricht hergestellten Wiesenau-Abzeichen unter den Fussballfans.

Leonie Mathis (links) und Nina Tiric verkaufen die im Werkunterricht hergestellten Wiesenau-Abzeichen unter den Fussballfans.

ST. MARGRETHEN. Das hätten sich viele Familien nicht träumen lassen, dass sie in diesem Jahr eine Fussball-WM würden besuchen dürfen. Und die fand sogar in ihrem Heimatdorf statt. Denn das Netzwerk Wiesenau hatte sich für das Schulfest etwas Besonderes ausgedacht: Wenn schon jeder Match der EM auf dem Pausenplatz und im Schulzimmer besprochen wird, dann kann man doch gleich ein eigenes Turnier, nämlich die WM, die Wiesenau-Meisterschaft, durchführen.

In den Gruppenspielen gab es zwei Kategorien, in denen jeweils jeder gegen jeden antrat. Bei den Kleinen, den Kindergärtlern bis Zweitklässlern, spielten acht Mannschaften. Die Grossen, die Dritt- bis Sechstklässler, bildeten sechs Mannschaften. Und dann waren da noch die Lehrer. Sie stellten eine Mannschaft, die zwei Mal, nämlich gegen beide Gruppengewinner antreten musste.

Im Reglement der Meisterschaft war festgeschrieben, dass jeder Mannschaft vier Kinder und drei Erwachsene angehören. Dabei mussten die erwachsenen Spielerinnen und Spieler unbedingt Eltern sein. Denn sonst wäre es ja keine echte WM gewesen.

Die WM war ein fröhlicher und kämpferischer Plauschwettbewerb. Von den Rängen feuerten die Schlachtenbummler die Black Tigers, Die wilden Kerle, The Tigers, easy peasy, A. Badalli Gipser, Donnerschos, Jugoslavien Meister und noch mehr an.

Diejenigen, die sich keinen Rang erspielt haben, konnten sich mit einem Wiesenau-Abzeichen trösten. Das hatten die Fünftklässler im Werkunterricht hergestellt. Die Medaille wurde in Beton gegossen. Damit sie nicht gleich zerbricht, sollte sie auf den Boden fallen, ist in ihrem Inneren ein Kunststoffnetz verborgen. Der Schriftzug W 2016 erinnert an die besondere WM.

Die Kinder sind in der Überzahl: In jeder Mannschaft spielen drei Eltern und vier Kindern miteinander.

Die Kinder sind in der Überzahl: In jeder Mannschaft spielen drei Eltern und vier Kindern miteinander.

Fairness und Kameradschaft, im Schulhaus ist das alltäglich.

Fairness und Kameradschaft, im Schulhaus ist das alltäglich.

Die Kinder singen das «Wiesenau–Lied». Am Freitag ist es ist die Hymne der WM, der Wiesenau-Meisterschaft. (Bilder: Monika von der Linden)

Die Kinder singen das «Wiesenau–Lied». Am Freitag ist es ist die Hymne der WM, der Wiesenau-Meisterschaft. (Bilder: Monika von der Linden)

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