Ein weiteres erfolgreiches Jahr

HEERBRUGG. Die Alpha Rheintal Bank steigerte im Geschäftsjahr 2014 die Bilanzsumme auf über 1815 Mio. Franken und erzielte einen höheren Jahresgewinn von 6,587 Mio. Franken. Daraus kann die Bank neun Franken Dividende ausschütten.

Drucken
Teilen
Die Geschäftsleitung der Alpha Rheintal Bank (von links): Roland Bartholet (Leiter Anlagekunden), Stefan Frei (Vorsitzender), Andreas Reis (Leiter Services), Reto Monsch (Leiter Privat- und Firmenkunden). (Bild: pd)

Die Geschäftsleitung der Alpha Rheintal Bank (von links): Roland Bartholet (Leiter Anlagekunden), Stefan Frei (Vorsitzender), Andreas Reis (Leiter Services), Reto Monsch (Leiter Privat- und Firmenkunden). (Bild: pd)

Im Geschäftsjahr 2014 konnte die Alpha Rheintal Bank wiederum ein qualitativ positives Wachstum erzielen. Die Bilanzsumme stieg per 31. Dezember um 119,990 Mio. Franken auf über 1815 Mio. Franken (+7,1 %). Die Kundenausleihungen erhöhten sich um 56,026 Mio. Franken (+3,8 %) und die Kundengelder um 76,186 Mio. Franken (+6,3 %). Besonders erfreulich entwickelten sich die Depotwerte, die um 273,405 Mio. Franken auf über 1662 Mio. Franken (+19,7 %) stiegen. Dies nicht nur aufgrund der höheren Börsenkurse, sondern auch infolge eines erfreulichen Neugeldzuflusses.

Keine Negativzinsen

Die Alpha Rheintal Bank informierte letztes Jahr, dass sie als Bank in der Kategorie 3 am US-Steuer-Programm teilnehmen und den Kategorienentscheid im Verlaufe 2014 im Detail aufarbeiten werde. Aufgrund dieser umfangreichen Abklärungen entschied die Bank, entgegen der ursprünglichen Absicht, nicht am US-Steuer-Programm teilzunehmen. Der Schlussbericht des unabhängigen Prüfers attestiert der Bank, dass sie sich keine Verstösse gegen das US-Steuerrecht zu Schulde hat kommen lassen.

Die von der Schweizerischen Nationalbank (SNB) angekündigten und von anderen Korrespondenzbanken bereits eingeführten Negativzinsen finden derzeit keine Anwendung auf die Kontoguthaben der Kunden der Alpha Rheintal Bank. In der Folge sind jedoch die Spar- und Anleihenszinsen noch weiter gesunken, was zu noch weniger Anlagemöglichkeiten führt. Auf der anderen Seite sind auch die Hypothekarzinsen noch einmal gefallen und erhöhen den Druck auf die Zinsmargen weiter.

Entwicklung des Gewinns

Aus dem Zinsengeschäft konnte, trotz starkem Rückgang der Zinsmargen, ein Erfolg von 17,123 Mio. Franken (-2,5 %) erwirtschaftet werden. Dieses Resultat ist vor dem Hintergrund der weiter gesunkenen Zinsen positiv zu beurteilen. Der Ertrag aus dem Kommissions- und Dienstleistungsgeschäft stieg erfreulich auf 6,404 Mio. Franken (+8,4 %). Aus dem Handelsgeschäft konnte ein Ertrag von 2,525 Mio. Franken (-3,0 %) erwirtschaftet werden, und der übrige ordentliche Erfolg ergab 732 000 Franken (+1,2 %). Auch für den Schweizer Anleger brachte das abgelaufene Jahr gute Zahlen.

Die Erträge aller Geschäftsbereiche erreichen im Geschäftsjahr 26,784 Mio. Franken (-0,1 %) und der Geschäftsaufwand beläuft sich auf 16,645 Mio. Franken (+1,0 %). Daraus resultiert ein Bruttogewinn, der mit 10,139 Mio. Franken (-1,7 %) praktisch auf dem Vorjahresniveau liegt. Die Abschreibungen sinken auf 0,948 Mio. Franken (-56,2 %), weil die seinerzeitige Informatikumstellung im letzten Jahr vollständig abgeschrieben werden konnte.

Nach der Bildung der Wertberichtigungen und Rückstellungen von 1,304 Mio. Franken (+71,8 %) erhöht sich das Zwischenergebnis auf 7,887 Mio. Franken (+6,7 %).

Jahresgewinn und Dividenden

Die Aufhebung der Euro-Franken-Untergrenze Mitte Januar 2015 hat die Börsen- und Devisenmärkte stark getroffen. Die unmittelbaren Auswirkungen haben keinen Einfluss auf das Eigenkapital und den Gewinn der Bank per Jahresende 2014. Der Jahresgewinn steigt nach Abgrenzung der höheren Steuern von 1,314 Mio. Franken (+10,1 %) gegenüber dem Vorjahr auf 6,587 Mio. Franken (+5,9 %).

Der Verwaltungsrat beantragt der Generalversammlung, eine Dividende von 9 Franken zu beschliessen und die Eigenmittel weiter zu stärken. Mit der vorgeschlagenen Äufnung der Reserven um 3,932 Mio. Franken erhöht sich das Eigenkapital nach Gewinnverwendung auf 137,340 Mio. Franken (+2,8 %). (pd)

Aktuelle Nachrichten