Ein Triathlon für den Teamgeist

DIEPOLDSAU. «Mit Spass gemeinsam bewegen» lautet das Motto des erstmals durchgeführten «Spiathlons». Zugelassen sind ausschliesslich Mitarbeitende der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (RWS).

Maya Schmid-Egert
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Perfekt organisiert: Einsatzleiter Henri Gantenbein (r.) ruft zu Fairplay unter den Spiathlon-Wettkämpfern auf. (Bild: Maya Schmid-Egert)

Perfekt organisiert: Einsatzleiter Henri Gantenbein (r.) ruft zu Fairplay unter den Spiathlon-Wettkämpfern auf. (Bild: Maya Schmid-Egert)

Unter dem Motto «Mit Spass gemeinsam bewegen» fand zum ersten Mal der «Spiathlon» statt. Zugelassen waren ausschliesslich Mitarbeitende der Spitalregion Rheintal Werdenberg Sarganserland (RWS). Die sportliche Leistung von Hans Entzian stach klar hervor.

Der «Spiathlon» feierte am Samstag auf der Sportanlage Rheinauen in Diepoldsau seine Erstaustragung.

Sportlich betrachtet steht der von Mitarbeitenden der Spitalregion RWS initiierte Triathlon seinem grossen Bruder «Rhyathlon», der nun nicht mehr ganz der einzige Triathlonwettkampf der Region ist, in nichts nach. Mit 500 m Schwimmen, 20 km Velofahren und 5 km Laufen gestaltete sich das sportliche Menu vom Feinsten. Wem dies zu hart war, oder wer sich lieber gemeinschaftlich bewegen wollte, konnte sich als Team anmelden. Zwölf Sportler massen sich einzeln, 96 verteilten den Effort jeweils auf drei Schultern.

Ab wie die Rakete

Mit einem Start-Ziel-Sieg über 1 Stunde, 7 Minuten triumphierte der Einzelwettkämpfer Hans Entzian. Den beiden Initianten des «Spiathlons», Mirco Schweitzer und Thomas Recktenwald, geht es in erster Linie aber «um das gegenseitige Kennenlernen der Mitarbeitenden der drei Spitäler». Die Wanderpokale Marke «Rheinseele» gingen neben Hans Entzian (Kategorie «Einzel Herren») an Susanne Amacker (Kategorie «Einzel Damen») sowie an Claudia Donatsch, Dominik Batliner und Jan Ruckstuhl (Kategorie «Team»).

Keine Zwischenfälle

Für eine perfekte Organisation, die auch einen Festbetrieb für Angehörige einschloss, sorgte ein fünfköpfiges, interdisziplinäres Team.

Als Einsatzleiter behielt Spitalregion-Sicherheitsbeauftragter Henri Gantenbein alle sicherheitsrelevanten Fäden in der Hand (besonders anspruchsvoll sei die Sicherung durch rund 20 Streckenposten der Rad- und Laufstrecken gewesen).

Im «Alten Rhein» hofften der leitende Rettungssanitäter Remo Degani und sein Team in Booten «auf einen unfallfreien Schwumm», was sich dann – dies als Krönung eines durchs Band gelungenen, dabei sportorganisatorisch sicher nicht unerheblichen Anlasses – über den ganzen Wettkampf auch bewahrheitete.

Wagten sich ins kühle Nass: Einzelkämpfer beim «Annetzen» kurz vor dem Startschuss.

Wagten sich ins kühle Nass: Einzelkämpfer beim «Annetzen» kurz vor dem Startschuss.

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